Aktuelle Pressemitteilungen Westfalen-Lippe

Weiterhin Rückgang beim ‚Komasaufen‘ in Westfalen-Lippe

Dortmund (24.05.2022). Der Rückgang der alkoholbedingten Klinikeinweisungen bei Kindern und Jugendlichen in Westfalen-Lippe hält an: Auch im zweiten Pandemiejahr 2021 kam es zu einem weiteren Rückgang beim Komasaufen. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest. Danach wurden im vergangenen Jahr insgesamt 384 junge Menschen im Alter von 12 bis 20 Jahren mit einer akuten Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert, etwa 18 Prozent weniger als im Vorjahr (471). In 2019 vor der Pandemie landeten noch 788 Jugendliche und junge Heranwachsende wegen exzessiven Alkoholkonsums in einer Klinik. „Die Feierpause durch geschlossene Gaststätten, Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln während der Corona-Pandemie hatte offenbar einen positiven Effekt. Grund zur Entwarnung ist das allerdings nicht. Denn es ist davon auszugehen, dass die Feierlaune mit der weiteren Normalisierung des gesellschaftlichen Lebens wieder steigen wird“, warnt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

Viele Betten blieben leer: Weniger Menschen in Westfalen-Lippe mit Raucherkrankheiten in Klinik

Dortmund (20.05.2022). In Westfalen-Lippe sind die Krankenhauseinweisungen bei Menschen mit typischen Raucherkrankheiten in der Pandemie stark eingebrochen. Dies teilte heute die AOK NordWest auf Basis aktueller Zahlen des Statistischen Bundesamtes mit. Danach wurden im ersten Jahr der Corona-Pandemie 2020 insgesamt 99.908 Patienten stationär in einer Klinik behandelt wegen einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), einer bösartigen Neubildung im Kehlkopf, in der Luftröhre, den Bronchien oder der Lunge. Das sind 19,3 Prozent weniger als noch vor der Pandemie im Jahr 2019 (123.795). „In der Corona-Pandemie blieben bei vielen Krankenhäusern in Westfalen-Lippe die Betten leer. Das betrifft vor allem auch schwere Erkrankungen wie Lungenkrebs. Es ist daher zu vermuten, dass Betroffene in der Pandemie aus Angst vor Ansteckung auf einen Klinikbesuch verzichtet haben. Dabei ist es gerade bei Krebserkrankungen wichtig, sie so schnell wie möglich zu erkennen und zu behandeln. Eine fehlende Diagnostik oder zu spät einsetzende Therapie kann zu schweren Erkrankungen, höheren Tumorstadien und einer Erhöhung der Sterblichkeit führen“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

Beim Grillen steigt das Risiko: Mehr als 6.600 Magen-Darm-Infektionen in Westfalen-Lippe

Dortmund (18.05.2022). Bauchschmerzen, Fieber und Durchfall nach der Grillparty: In Westfalen-Lippe steigt jetzt wieder die Gefahr, an Magen-Darm-Infektionen zu erkranken. Die können vor allem durch Grillen von rohem Geflügelfleisch entstehen. Über 6.600 Erkrankungen an Salmonellose und Campylobacter-Enteritiden wurden im vergangenen Jahr in Westfalen-Lippe gemeldet. Das teilte heute die AOK NordWest auf Basis aktueller Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin mit. Beide Keime sind typische Krankheitserreger, die sich hauptsächlich in Fleisch und Produkten aus rohen Eiern befinden und teils heftige Durchfallerkrankungen, Fieber und Erbrechen auslösen können. „Mit den steigenden Temperaturen wird wieder vermehrt gegrillt. Damit der Grillgenuss nicht krank macht, sollte das Grillgut stets gut durchgegart sein und wichtige Hygieneregeln beim Umgang mit Lebensmitteln beachtet werden", so AOK-Vorstandschef Tom Ackermann.

NRW3x3Tour 2022: Auftakt zum größten Basketball- Breitensport-Event in Deutschland

Duisburg (12.05.2022). Am 22. Mai 2002 startet am BERO-Zentrum in Oberhausen die 28. Auflage der NRW3x3Tour. In den kommenden vier Wochen wird an 16 Standorten in Nordrhein-Westfalen 3x3 Basketball gespielt – 3 gegen 3 auf einen Korb. Das Finale mit allen Siegerteams der Vorrundenturniere steigt am 18. Juni 2022 auf dem Campus Vest in Recklinghausen. Die NRW3x3Tour ist das größte Basketball-Breitensport-Event in Deutschland. 2021 nahmen trotz Coronapandemie 555 Teams teil. Die Tour wird vom Westdeutschen Basketball-Verband (WBV) organisiert und über eine Trägergemeinschaft aus Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, AOK NordWest, AOK Rheinland/Hamburg, Landessportbund NRW und WBV finanziert.

Mehr Geburten: Ausgaben für Mutterschaftsgeld in Westfalen-Lippe deutlich gestiegen

Dortmund (11.05.2022). In Westfalen-Lippe sind die Ausgaben für Mutterschaftsgeld im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK NordWest hervor. Danach zahlte allein die AOK NordWest als größte gesetzliche Krankenkasse über 20,1 Millionen Euro für ihre weiblichen Mitglieder. Das ist ein Anstieg von 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach der aktuellen Auswertung wurde die Leistung in 2021 in 13.558 Fällen gezahlt. Im Vorjahr waren es 12.780 Fälle. „Mutterschaftsgeld wird von den gesetzlichen Krankenkassen als Entgeltersatzleistung während der Schutzfristen gezahlt, also sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung. Bei Mehrlings- und Frühgeburten verlängert sich das Mutterschaftsgeld von acht auf zwölf Wochen ab dem Entbindungstag“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.