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Studie zeigt: HPV-Impfung senkt Risiko für Gebärmutterhalskrebs

Grippe, Mumps und Masern kennt jeder, doch von einer Impfung gegen HPV wissen viele Menschen wenig. Dabei belegen immer mehr Studien, dass die Impfung das Risiko senkt, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Die AOK übernimmt die Kosten.

Kaum bekannt: Krebs durch Viren

Humane Papillomviren (HPV) sind weitverbreitet. Die meisten sind harmlos, doch einige Typen gelten als Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs. Zwar gibt es seit 2007 einen schützenden Impfstoff. Doch in Deutschland ließen sich bislang nur wenig Menschen impfen. Ein möglicher Grund: Obwohl Gebärmutterhalskrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen zählt, kennt nur jeder Dritte das Risiko, das von den Viren ausgeht. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Impfstoffherstellers MSD. Daneben zweifeln immer wieder Menschen am Nutzen der Impfung.

Forscher raten zur HPV-Impfung

Wissenschaftler der Universität Laval im kanadischen Quebec haben nun eine besonders umfangreiche Studie zur Wirksamkeit der HPV-Impfung vorgelegt. Die Forscher konnten erstmals Aussagen über einen Zeitraum von acht Jahren treffen. Sie haben die Gesundheitsdaten von mehr als 60 Millionen Menschen aus 14 Ländern ausgewertet, darunter auch Deutschland. Die Ergebnisse der Studie zeigen:

  • Bei Mädchen im Teenager-Alter nahm die Zahl der Infektionen mit den besonders gefährlichen HPV-Typen nach der Impfung um über 80 Prozent ab.
  • Bei jungen Frauen (20-24) sank die Infektionsrate immerhin noch um zwei Drittel.
  • Die Fälle, in denen Vorformen von Gebärmutterhalskrebs gefunden wurden, nahmen um 51 beziehungsweise 31 Prozent ab. Die Forscher glauben, dass sich Gebärmutterhalskrebs stark eindämmen lässt, wenn sich genügend Menschen impfen lassen. Frauen sollten jedoch in jedem Fall weiterhin die Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, da sich der Krebs nicht völlig verhindern lasse.

AOK zahlt HPV-Impfung für Mädchen und Jungen

Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) rät, Kinder zwischen 9 und 14 Jahren impfen zu lassen. Das gilt auch für Jungen, da sie die Viren übertragen und als Erwachsene selbst an anderen Krebsarten erkranken können, die mit HPV in Verbindung gebracht werden. Das Impfschema sollte möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein. Denn nur dann besteht ein sicherer Schutz. Die AOK übernimmt die Kosten.

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