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So hilft Ihnen die AOK bei Arbeitsunfähigkeit

Nach längerer Krankheit ist es oft schwierig, wieder voll berufstätig zu werden. Wir helfen Ihnen dabei: mit passenden Beratungen und Leistungen.

Medizinische Rehabilitation, um wieder arbeitsfähig zu werden

Ziel einer medizinischen Rehabilitation ist die dauerhafte Wiedereingliederung ins Arbeitsleben nach einer schweren Erkrankung oder Operation. Die Rehabilitation kann ambulant oder auch stationär erfolgen. Für Arbeitnehmer bietet sich in vielen Fällen ergänzend eine stufenweise Wiedereingliederung in den Beruf an.


Für Rehabilitationsmaßnahmen ist die Rentenversicherung zuständig. Sie trägt in der Regel auch die Kosten.

Wie hilft mir die AOK?

Wir unterstützen Sie bei der Beantragung einer medizinischen Reha-Maßnahme und klären gegebenenfalls offene Fragen mit dem zuständigen Leistungsträger. Nehmen Sie im Laufe der Krankengeldzahlung an einer solchen Maßnahme der Rentenversicherung teil, brauchen Sie den ansonsten fälligen täglichen Zuzahlungsbetrag von zehn Euro für den Aufenthalt nicht zu zahlen.

Wiedereinstieg: stufenweise zurück in den Beruf

Die AOK unterstützt Sie bei einer stufenweisen Wiedereingliederung in Ihren Beruf und arbeitet dabei eng mit Ihnen, Ihrem Arzt und Ihrem Arbeitgeber zusammen. So könnten Sie beispielsweise statt acht Stunden, wie vor Ihrer Erkrankung, zunächst nur vier Stunden täglich arbeiten.

In dieser Zeit zahlen wir Ihr Krankengeld weiter. Soweit Ihr Arbeitgeber Ihnen Gehalt zahlt, verringert sich das Krankengeld entsprechend um diesen Betrag.

Krankengeld und Rente

Sollten Sie eine Rente beziehen und zusätzlich arbeiten, können Sie im Krankheitsfall – je nach Rentenart – trotzdem Krankengeld erhalten. Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gern.

Wenn Sie während Ihres Krankengeldbezugs eine Rente bewilligt bekommen, wird das Krankengeld gekürzt oder es entfällt. Dies gilt auch für ausländische Renten und vergleichbare Leistungen.

Bei einigen Rentenarten verringert sich die Krankengeldhöhe um den Betrag der Rente, zum Beispiel bei

  • Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung
  • Rente wegen Berufsunfähigkeit
  • altersbedingter Teilrente.

Sie haben keinen Anspruch auf Krankengeld, wenn Sie eine der folgenden Leistungen erhalten:

  • altersbedingte Vollrente
  • Rente wegen voller Erwerbsminderung
  • Rente wegen Erwerbsunfähigkeit
  • Vorruhestandsgeld oder Ruhegehalt.

Ihr Krankengeldanspruch endet in diesem Fall einen Tag, bevor die Rente beginnt.

Arbeitsunfähig nach Ablauf der 78 Wochen - was kommt jetzt?

Ihr Anspruch auf Krankengeld endet spätestens nach eineinhalb Jahren oder 78 Wochen. Sind Sie dann weiterhin arbeitsunfähig, dann deutet vieles auf eine zumindest drohende Erwerbsunfähigkeit hin. Gern beraten wir Sie hierzu individuell.

Wichtig für Sie: Durch den Bezug von Arbeitslosengeld ist dann auch Ihr Krankenversicherungsschutz gesichert.

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