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AOK übernimmt Kosten für Impfung gegen Gürtelrose

Jedes Jahr erkranken in Deutschland mehr als 300.000 Menschen an einer Gürtelrose. Betroffen sind vor allem Menschen ab 60. Die Infektion ist nicht nur lästig, sondern kann auch ernste Spätfolgen mit sich bringen. Die AOK übernimmt die Kosten für die Schutzimpfung.

Gürtelrose: Impfen schützt

Typisch für eine Gürtelrose (Herpes zoster) ist ein Bläschenausschlag. Meist tritt er nur auf einer Körperhälfte in Form eines Streifens um die Hüfte auf, manchmal auch an anderen Körperregionen. Die Krankheit heilt in der Regel ohne Folgen aus. Manchmal treten aber Wochen oder Monate nach dem Abheilen der Bläschen als Spätfolgen plötzlich einschießende, heftige Nervenschmerzen auf. Diese werden als „Postzosterneuralgie“, oder„Postzosterschmerz“ bezeichnet. Diese Nervenschmerzen, die noch lange nach überstandener Gürtelrose auftreten können, haben etwa fünf Prozent der Patienten. Bei Menschen mit stark geschwächter Immunabwehr kann sich im schlimmsten Fall eine gefährliche Lungen-, Leber- oder Hirnhautentzündung entwickeln.

Das versursacht Gürtelrose

Mit steigendem Lebensalter wächst auch das Risiko, an einer Gürtelrose zu erkranken. Jeder, der schon einmal Windpocken (Varizellen) hatte, kann später eine Gürtelrose bekommen. Beide Erkrankungen werden durch dieselben Viren verursacht, die sogenannten Varizella-Zoster-Viren. Nach einer Infektion mit Windpocken bleiben diese Viren im Körper. Viele Jahre später können sie wieder aktiv werden und eine Gürtelrose auslösen.

Eine Gürtelrose können, allerdings seltener, auch Menschen bekommen, die gegen Windpocken geimpft sind. Ansteckend ist eine Gürtelrose nur für Personen, die noch keine Windpocken hatten. Die Ansteckung kann dann zunächst nur zu einer Windpocken-Erkrankung führen, nicht zu einer Gürtelrose.

AOK bezahlt die Schutzimpfung

Die AOK übernimmt die Kosten für die Schutzimpfung gemäß der Schutzimpfungsrichtlinie ab 60 Jahren und bereits ab 50 Jahren, wenn ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Das betrifft Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder bestimmten Grunderkrankungen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Diabetes
  • Asthma
  • chronisch entzündliche Darmerkrankungen
  • rheumatoide Arthritis
  • COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung).

Geimpft wird zweimal im Abstand von mindestens zwei und maximal sechs Monaten.

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