Angebot anzeigen für:
Kontakt zu meiner AOK Baden-Württemberg
Ort/Kasse korrigieren
KundenCenter werden geladen ...

Flexibles digitales Arbeiten kann auch belasten

Mobiles Arbeiten schafft in vielerlei Hinsicht Flexibilität. Aber durch häufiges Arbeiten im Homeoffice können die Grenze zwischen Privat- und Arbeitsleben verschwimmen. Arbeitnehmer werden anfälliger für psychische Beschwerden. Das beschreibt der Fehlzeiten-Report 2019 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Für die Studie hat das WIdO etwa 2.000 Beschäftigte zwischen 16 und 65 Jahren befragt.

Die Hälfte der Baden-Württemberger könnte im Homeoffice arbeiten

Die zunehmende Digitalisierung ermöglicht es, sich von starren Vorgaben, wo die Arbeitsleistung erbracht wird, zu lösen. Mit Computer (50 Prozent), E-Mail-Zugang (56 Prozent) und Internet (50 Prozent) ausgestattet, haben viele Arbeitnehmer in Baden-Württemberg die technischen Voraussetzungen, auch im Homeoffice zu arbeiten.

Homeoffice wird gerne wahr genommen

Wer von den Befragten auch mal von zuhause arbeitet, beurteilt das als positiv. Fast drei Viertel schätzen, konzentrierter arbeiten zu können als am Arbeitsplatz in der Firma. Fast jeder Zweite (46 Prozent) beschreibt seinen Arbeitsaufwand außerhalb des Unternehmens als genau richtig.

Beschäftigte im Homeoffice klagen über Belastungen

Laut Fehlzeiten-Report 2019 fühlten sich allerdings drei Viertel der Beschäftigten, die häufig im Homeoffice arbeiten, in den letzten zwölf Monaten in ihrem seelischen Wohlbefinden beeinträchtig. Sie klagten unter anderem über Erschöpfung, Konzentrationsprobleme und Schlafstörungen. Bei Beschäftigten, die ausschließlich in der Firma arbeiten, waren es nur zwei Drittel. Auch über Wut und Verärgerung, Nervosität und Reizbarkeit klagten Beschäftigte im Homeoffice öfter als andere Arbeitnehmer.

Weniger Fehlzeiten

„Der diesjährige Fehlzeiten-Report macht überdies deutlich, dass psychische Belastungen wie Arbeitsverdichtung und -intensivierung, Zeitdruck oder Multitasking kontinuierlich zunehmen“, sagt Andreas Kaiserauer, Referatsleiter Gesundheitsförderung in Lebenswelten bei der AOK Baden-Württemberg. Trotz dieser höheren psychischen Belastungen haben Beschäftigte im Homeoffice geringere Fehlzeiten (6,4 Tage) als Beschäftigte, die ausschließlich im Betrieb arbeiten (9 Tage). Beschäftigte im Homeoffice teilen sich ihre Arbeitszeit so ein, dass sie ihre Ressourcen passgerecht einsetzen: „Unter Umständen arbeiten sie deshalb im Krankheitsfalle weniger und holen die verlorene Arbeitszeit dann nach“, so Andreas Kaiserauer.

Das könnte Sie auch interessieren

Das hat sich für AOK-Versicherte geändert, seit der Gesundheitsfonds und das FQWG in Kraft sind.
Mehr erfahren
Wer einen Midijob ausübt, zahlt im Übergangsbereich einen verringerten Beitrag an die Krankenkasse.
Mehr erfahren
Als Arbeitnehmer gesetzlich versichert zu sein heißt: umfangreiche Leistungen zu fairen Beiträgen.
Mehr erfahren
Kontakt zu meiner AOK Baden-Württemberg

Meinen Ansprechpartner finden

AOK-Service-Telefon: 24 Stunden täglich und kostenfrei

Weitere Kontaktangebote

  • AOK-DirektService: Schnelle und fachkundige Antworten für Ihre Region
  • AOK-MedTelefon: Die Hotline für Ihre Gesundheit

Newsletter

Der GESUNDNAH-Newsletter schickt monatlich die neuesten Meldungen aus den Bereichen Medizin, Fitness, Ernährung, Karriere und Gesundheit in Ihr Postfach.

Um einen RSS-Feed zu abonnieren, benötigen Sie einen Browser, der RSS unterstützt. Die aktuellen Standardbrowser (z. B. Mozilla Firefox, Internet Explorer oder Chrome) unterstützen RSS-Feeds. Um die Feeds zu abonnieren, klicken Sie bitte auf den unten angegebenen Link. Benennen Sie den RSS-Link nach Ihren Wünschen und speichern Sie ab. Über eine neue Schaltfläche in Ihrem Browser können Sie dann die News erreichen.
Die RSS-Technologie ermöglicht Ihnen die tagesaktuellen News aus der Themenwelt der aok.de einfach und bequem zu abonnieren. Sie können sich unsere News-Themen in ihrem Browser oder einem RSS-Reader anzeigen lassen. Teilweise unterstützen auch Bildschirmschoner und E-Mail-Programme den RSS-Feed. Sie können daher die News sehr flexibel einsetzen.