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AOK-Kampagne für mehr Krebsvorsorge

Während der Corona-Pandemie gab es starke Einbrüche bei den Krebs-Früherkennungsuntersuchungen für gesetzlich Versicherte. Mit einer Kampagne will die AOK deshalb dazu motivieren, die vorgesehenen Untersuchungen regelmäßig wahrzunehmen.

Deutschland, wir müssen über Gesundheit reden

Laut einer aktuellen Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) haben gesetzlich Versicherte während der Corona-Pandemie weniger Früherkennungsuntersuchungen wahrgenommen. Vor allem die Früherkennung von Hautkrebs, Prostatakrebs und Gebärmutterhalskrebs sowie das Mammografie-Screening wurden weniger nachgefragt als im Jahr 2019. Mit der Kampagne „Deutschland, wir müssen über Gesundheit reden“ will die AOK gegensteuern und das Thema Krebs-Früherkennung stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Mit Informationen in verschiedenen Medien soll ein Anstoß gegeben werden, einen Termin zur Früherkennung zu vereinbaren und gegebenenfalls versäumte Untersuchungen nachzuholen. So greifen unter anderem die neuen TV-Spots der AOK das Thema auf.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass beim Anzeigen des Videos Daten an YouTube oder Vimeo übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Konkrete Leistungen zu den Früherkennungsuntersuchungen, Hintergrundinformationen und Erfahrungsberichte zum Thema Krebs finden Sie auf der Übersichtseite: Deutschland, wir müssen über Gesundheit reden

Ausgebliebene Diagnostik mit Folgen für die Gesundheit

Experten befürchten, dass die ausgebliebene Diagnostik in der Pandemie gesundheitliche Folgen hat, weil Tumore erst später erkannt werden. Mittelfristig könne es dadurch zu mehr Krebsfällen mit einem höheren Schweregrad und einer höheren Sterblichkeit kommen.

Erste Auswirkungen zeigen sich bereits in den Ergebnissen einer WIdO-Analyse der AOK-Abrechnungsdaten aus den Kliniken. Demnach gab es im Zeitraum von März 2020 bis Juli 2021 weniger Darmkrebs- und Brustkrebs-Operationen als 2019.

„Luft nach oben“ bei der Krebsvorsorge

Eine Langzeit-Auswertung auf Basis der AOK-Abrechnungsdaten für die Jahre 2009 bis 2020 zeigt aber auch, dass es bei den Krebs-Früherkennungsuntersuchungen schon vor der Pandemie „Luft nach oben“ gab. So wurde bei der Darmkrebs-Früherkennung in den zehn vergangenen Jahren nur etwa die Hälfte der anspruchsberechtigten Menschen erreicht, die im vergangenen Jahr 65 Jahre alt waren. Auch die Prostatakrebs-Früherkennung und das Hautkrebs-Screening nahmen gesetzlich Versicherten weitaus seltener in Anspruch als möglich.

Krebsvorsorge ist schambesetzt

Ein möglicher Grund für die ausbleibende Vorsorge sei, dass es sich oft um schambesetzte Untersuchungen handele, zu denen man sich überwinden müsse und über die Menschen nicht gerne sprechen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Forsa-Befragung im Auftrag der AOK. So gaben 42 Prozent der Befragten an, selten oder nie im persönlichen Umfeld über Gesundheitsvorsorge oder Vorsorgeuntersuchungen zu sprechen. Etwa jedem fünften Befragten ist es sehr beziehungsweise ein wenig unangenehm oder peinlich, im Bekannten-, Freundes- oder Kollegenkreis darüber zu sprechen. Bei Männern unter 45 Jahren trifft dies fast auf jeden Dritten zu. Positiv ist aber, dass der überwiegende Teil der Menschen in Deutschland dem Thema Krebsvorsorge gegenüber sehr offen ist. So gaben zwei Drittel der Befragten an, regelmäßig zu Krebsvorsorgeuntersuchungen zu gehen.

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