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Kurzzeitpflege Nach Unfall

Hallo zusammen,

ich hatte Ende Dezember einen Unfall wo ich mir den Oberschenkel gebrochen habe. Der wurde operiert und nun durfte ich 6 wochen nicht auf dem Bein auftreten, danach auch nur eine Teilbelastung von 20 Kilo.Das KH hat einen Pflegegrad für mich beantragt der abgelehnt wurde da ich nicht länger als 6 Monate das Handicap habe.

Ich muss dazu sagen das ich 160 kilo wiege und mein Gewicht auf Krücken nicht halten kann, daher wurde ein Rollstuhl verordnet.dieser wurde zwar genehmigt dauert aber bis zur Auslieferung bis vorraussichtlich April.

Über den § 39c wurde eine 4 wöchige Kostenübernahme für eine Kurzzeitpflege gestattet wo aber nun die Zeit abgelaufen ist. Nun muss icvh wirklich ausziehen aus dem Heim und nach Hause zurück ohne Rollstuhl und ans Bett gefesselt, ldiglich auf einem Bein stehen und mich um mich drehen ist möglich.

Ich frage mich nun ernsthaft wie sowas in der heutigen Zeit möglich ist, ich habe keine Ahnung , selbst mit ambulanten Pflegedienst, wie ich daheim alleine zurecht kommen soll.

Hat jemand einen Rat für mich.

LG und lieben Dank im vorraus

Guten Morgen Basheera

zunächt wünschen wir ihnen einen guten und schnellen Heilungsverlauf.

 

Nach den von Ihnen geschilderten Informationen hat der Sozialdienst des Krankenhauses scheinbar nicht umfassend beraten und zumindest nicht rechtzeitig die koordinierende Funktion übernommen.

 

Die Leistungen der Pflegeversicherung können erst dann erfoglen, wenn eine dauerhafte Beeinträchtigung und ein dauerhafter Pflegegrad besteht. Bei einem Oberschenkelhalsbruch kann nach wenigen Wochen bzw. zwei Monaten davon ausgegangen werden, dass die ursprünglichen Fähigkeiten wieder vorhanden sind. Von daher hätte der Sozialdienst des Krankenhauses gar keinen Antrag auf Pflegeleistungen stellen müssen. Die Entscheidung des Medizinischen Dienstes ist somit korrekt.

 

Leistungen nach § 39 c (Kurzzeitpflege) können für acht Wochen zur Verfügung gestellt werden, wobei der Leistungsbetrag auf 1612,00 Euro beschränkt ist. Wir empfehlen Ihnen, mit Ihrem AOK Pflegeberater vor Ort zu prüfen, ob eine Verlängerung (in finanzieller  Hinsicht) möglich ist. Der Höchstbetrag beläuft sich auf 1612,00 Euro.

 

Bezüglich des Rollstuhles scheint es sich möglicherweise um eine Sonderanfertigung/Maßanfertigung/Sonderbau zu handeln, der durchaus etwas längere Zeit beanspruchen kann. Wenn der Sozialdienst des Krankenhauses bereits bei der Krankenhausaufnahme die erforderlichen Schritte frühzeitig eingeleitet hätte, wäre der Rollstuhl bereits jetzt vorhanden.

 

Ferner hält jeder Hersteller von Rollstühlen auch "XL" Rollstühle mit einer Belastung von bis zu 180 kg als Lagerware vor. Diese sind innerhalb weniger Tage lieferbar.

Wir empfehlen Ihnen hier, nochmals Kontakt zum Sanitätshaus aufzunehmen. Aus langjährigen Erfahrungen in der Versorgung mit Hilfsmitteln ist uns bekannt, dass es   - auch bei Addaptivrollstühlen - innerhalb von zwei bis vier Wochen nach Auftragsvergabe möglich ist, eine individuelle Anfertigung zu liefern. 

 

Wir empfehlen Ihnen, Kontkat mit dem Sanitätshaus und dem Hilfsmittelberater der AOK vor Ort aufzunehmen.

 

Sofern Sie nunmehr in Ihre Häuslichkeit zurückkehren, sollten Sie Ihren behandelnden Arzt ansprechen, ob ggf. eine Haushaltshilfe oder eine Verordnung von Grundpflege medizinisch indiziert und notwendig ist.

 

Wir wünschen Ihnen alles Gute und stehen für weitere Fragen gerne zu Ihrer Verfügung.

  

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Liebes Experten Team,

ich denke schon das der soziale Dienst im KH alles richtig gemacht hat.

Zuerst hat die Dame vom sozialen Dienst einen Pflegegrad beantragt, wodurch die Gewährleistung in einer Kurzhzeitpflege leichter gesichert wäre. Vom MDK wurde der Antrag aber abgelehnt bzw mit keinem Pflegegrad bewertet mit der Aussage das mein Bruch nicht länger als 6 Monate zu einem Pflegebedürfnis ausreicht. Allein dieser § ist für mich ein Undingen.Wie ich bereits sagte bin ich stark übergewichtig wodurch ich , jetzt 5 wochen nach der OP immer noch nicht das Bein belasten darf und es mir nicht möglich ist mein Körpergewicht über Krügen fortzubewegen.

Das der Rollstuhl noch nicht eingetroffen ist liegt daran das die Krankenkasse dme ersten Kostenvoranschlag des ersten Sanitätshaus meiones Wissens nach abgelehnt hat.Das es beim zweiten Sanitätshaus nun so lange dennoch dauert, werde ich morgen erneut telefonisch klären wie von Ihnen empfohlen.

Fakt ist aber das ich derzeit einen Pflegeaufwand nach Pflegegrad 3 benötige, da ich nur 2 min auf einem Bein stehen kann, keinen rollstuhl habe  und in 3 Tagen nach Hause umziehen muss.

Es freut mich ja auch sehr das es einen ambulanten Pflegedienst gibt der sich dann auch um mich kümmert, nur wie soll ich ins Badezimmer kommen. Rein gar nicht, da ich eine Harz4 Wohnung habe wo das Bad so eng ist das auch ein 45 cm Rolsstuhl dort nicht hinein passt.. Mein kommender XXl Rollstuhl passt nichtmals durch die Standarttüren.

Somit kann ich nicht  duschen, ich kann nur im schlafzimmer gewaschen werden, haare waschen wird auch nciht möglih sein. Essen einkaufen und zub ereiten geht ebenso wenig und wer hilft mir nachts beim Transfer auf den WC Stuhl wenn ich abführen muss. Ich bin nicht in der Lage mich nach einem, Toilettgengang zu reinigen.

Bei den ganzen Kriterien stellt sich für mich, meiner Familioe und meinen Bekannten die Frage, wie ich in Deutschland in der heutigen Zeit in so eine Situation kommen kann , das ist ja nahezu vergleichbar mit einer Person sich selbst zu überlassen.

Gute Nacht du armer Sozialstaat. Ich hoffe wirklich für mich und weitere Fälle meiner Art, das sich die Gesetze zur Pflegestufe mit der 6 monatsregelung zb  schleunigst ändern.

Wobei ich allen Menschen wünsche niemals in eine solche Situation zu gelangen.

Liebe Grüße

Basheera

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