Kein Ort gewählt
Keine AOK gewählt

„Wir bleiben besser“

Neue Geschäftsstellen, neue Leistungen: AOK Bremen/Bremerhaven investiert in mehr Beratung und Service. AOK legt Zusatzbeitrag auf 1,1 Prozent fest.

Bremen, 16. Dezember 2015. Der Gesetzgeber hat den durchschnittlichen Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung ab Januar 2016 neu auf 1,1 Prozent festgelegt. Diesen Zusatzbeitrag erhebt auch die AOK Bremen/Bremerhaven ab 1. Januar 2016, beschloss der AOK-Verwaltungsrat gestern. Der Beitragssatz erhöht sich damit um 0,2 Prozent auf 15,7 Prozent, eine Beitragshöhe, die auch die meisten anderen Kassen in Deutschland gewählt haben. Dafür investiert die AOK Bremen/Bremerhaven – mit über 231.000 Versicherten größte Krankenkasse im Land Bremen – in neue Geschäftsstellen, neue Leistungen und noch mehr Service. Das Motto: „Wir bleiben besser“. Zusatzleistungen wie Osteopathie, Homöopathie, Impfungen, Gesundheitsleistungen für die junge Familie und professionelle Zahnreinigung bieten einen Vorteil von 300 Euro je Versichertem und Jahr.

Mehr jüngere Versicherte

„Wir wollen eine solide, nachhaltige Haushaltsplanung für die nächsten Jahre“, begründeten die Verwaltungsratsvorsitzenden Annette Düring und Wolfgang Söller die Entscheidung des Verwaltungsrates über den neuen Zusatzbeitragssatz. „Wir investieren bewusst in neue Leistungen für alle Versicherten und nicht in einen vordergründigen und zu kurz gedachten Wettkampf um Zehntel-Prozentpunkte.“ Beide Vorsitzenden wiesen darauf hin, dass die Zahl der jüngeren Versicherten in der AOK Bremen/Bremerhaven stetig wachse, während die Zahl der Rentner abnehme. „Das ist ein sehr positiver Trend, denn unsere immer jüngere Solidargemeinschaft hat damit eine gute Zukunft. Aber wir müssen deshalb natürlich auch in modernen Service und kompetente Kundenberatung investieren“, hieß es.

Als wegweisend bezeichneten Düring und Söller die Entscheidung, neue Geschäftsstellen zu eröffnen und damit den Service vor Ort zu stärken. Der Anfang wurde im Oktober mit der AOK-Geschäftsstelle in Bremen-Gröpelingen gemacht. 2016 wird ein Service-Point im Hafen von Bremerhaven folgen. Weitere Standorte wie in Bremen-Huchting werden geprüft. „Wir bieten schon seit Jahren immer mehr Leistungen und Informationen im Internet. Aber gerade in schwierigen Situationen, wenn es um die eigene Gesundheit oder um die der Angehörigen geht, ist das persönliche Gespräch durch nichts zu ersetzen“, er-läuterte der Vorstandsvorsitzende der AOK Bremen/Bremerhaven, Olaf Woggan, diese Strategie. Die Gesundheitskasse stelle sich nach seinen Worten damit bewusst gegen den bundesweiten Trend, immer mehr Beratungsstellen für Versicherte zu schließen.

300 Euro bares Geld

Mehr investiert die AOK Bremen/Bremerhaven auch in Zusatzleistungen: „300 Euro Plus“ heißt das Angebot, das pro Jahr und für jeden Versicherten 300 Euro bares Geld bringt. Für eine Familie mit zwei Kindern sind das bis zu 1.200 Euro mehr im Geldbeutel. Dafür können sich die Versicherten in der Regel 80 Prozent der Kosten von homöopathischen Behandlungen, Osteopathie, (Reise)-Schutzimpfungen, sportmedizinischen Untersuchungen, Gesundheitskursen, Vorsorgeuntersuchungen bei Schwangerschaft oder für die frühkindliche Entwicklung erstatten lassen. Professionelle Zahnreinigung für bis zu 40 Euro im Jahr und ein individuell angefertigter Schwimmschutz für Kinder mit Paukenröhrchen im Ohr runden das Angebot ab.

Der Verwaltungsrat beschloss auch den Haushalt der AOK Bremen/Bremerhaven. Er sieht Leistungsausgaben in Höhe von 723 Millionen Euro vor. Das entspricht Ausgaben von 3.125 Euro je Versichertem in der Krankenversicherung. Die AOK erwartet eine Steigerung der Ausgaben von 4,3 Prozent – die Steigerung der Verwaltungskosten soll mit plus 1,7 Prozent deutlich darunter bleiben. Den größten Ausgabenblock bilden mit gut 266 Millionen Euro die Krankenhausbehandlungen, gefolgt von den Kosten für Medikamente sowie Heil- und Hilfsmittel in Höhe von 156 Millionen Euro und die ärztlichen Behandlungen in Höhe von 132 Millionen Euro. In der Pflegeversicherung werden insgesamt 130 Millionen Euro aufgewendet.

Die AOK Bremen/Bremerhaven ist mit 231.000 Versicherten und 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in acht Geschäftsstellen die größte Krankenkasse im Land Bremen.


Ihr Gesprächspartner:

Jörn Hons, Pressesprecher der
AOK Bremen/Bremerhaven
Bürgermeister-Smidt-Straße 95, 28195 Bremen
Telefon (0421) 1761-549
Telefax (0421) 1761-540
E-Mail: joern.hons@hb.aok.de