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Umgang mit Teilnehmerdaten ist in Ordnung

AOK weist Vorwurf der Bremer Datenschutzbeauftragten zu „Mit dem Rad zur Arbeit“ zurück.

Bremen, 26. März 2014. Die AOK Bremen/Bremerhaven weist den Vorwurf zurück, im Rahmen der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ seien Teilnehmerdaten und die Daten von Aktionsgewinnern nicht datenschutzkonform verwendet worden. Dieser wurde von einer Bremer Datenschutzbeauftragten im 36. Datenschutzbericht 2014 erhoben. Die sehr erfolgreiche Mitmach-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ sei so in ein schlechtes Licht gerückt worden. „Wir nutzen nur dann die Daten von Teilnehmern für Werbezwecke, wenn diejenigen uns gegenüber schriftlich ihr Einverständnis dazu erklärt haben“, betonte AOK-Vorstandschef Olaf Woggan. Alle anderen Teilnehmerdaten – für die also keine Einwilligung für Werbezwecke vorliege – würden nur zur Abwicklung der Aktion genutzt und anschließend gelöscht.  

Er bedauere, dass die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ durch die Veröffentlichung negativ dargestellt würde. Die sinnvolle Gesundheits- und Präventionsaktion werde von der Bevölkerung nachhaltig positiv angenommen. Jedes Jahr seien rund 6000 Beschäftigte in Bremen und Bremerhaven und knapp 1000 Betriebe und Behörden bei der Aktion dabei. In dem Datenschutzbericht ist zwar nur von „eine Krankenkasse“ die Rede – durch die Verknüpfung mit der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ ist die AOK Bremen/Bremerhaven aber eindeutig identifizierbar.  

Die Bremer Datenschutzbeauftragte hat außerdem den Vorwurf erhoben, dass die Gewinnernamen der Aktion von der AOK ohne vorherige rechtlich einwandfreie Einwilligung der Betroffenen veröffentlicht wurden. „Auch dies ist falsch: Wir haben die Gewinner – entsprechend den presserechtlichen Vorgaben in solchen Fällen – ausdrücklich darüber informiert, dass wir über sie in Wort und Bild berichten wollen“, so Woggan. Jene Gewinner, die nicht an der festlichen Preisverleihung im November 2013 teilnehmen konnten, habe die AOK Bremen/Bremerhaven schriftlich vorab gefragt, ob sie mit einer Berichterstattung und der Nennung ihres Namens einverstanden seien. Bis auf einen Teilnehmer – der anschließend auch nicht genannt wurde – hätten diese Gewinner schriftlich ihre Zustimmung zur Nennung ihres Namens und ihres Betriebes gegeben.  

Das einzige Detail in diesem Bericht, über das man streiten könne, sei, ob man für die Identifizierung von Teilnehmern das Geburtsdatum oder nur das Alter brauche. 2013 konnten sich die Teilnehmer erstmals vor allem online zur Aktion anmelden. „Hier waren wir noch in der Abstimmung mit der Datenschutzbeauftragten – wir wundern uns deshalb, dass sie diese Vorgehensweise in dem Bericht kritisiert.“