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Schutz gegen die Grippe

Ältere, Schwangere und chronisch Kranke sollten geimpft sein

Jetzt impfen lassen

Bremen, 23. Oktober 2018. Die Tage werden wieder kälter und ungemütlicher. Mit dem Herbst beginnt auch die typische Jahreszeit für Husten, Schnupfen und Heiserkeit. Einer einfachen Erkältung kann man häufig mit Hausmitteln beikommen, aber die echte Grippe, die Influenza, birgt erhebliche gesundheitliche Risiken – zum Beispiel durch eine Lungenentzündung. Auch Herz und Kreislauf können in Mitleidenschaft gezogen werden. Wer sich vor einer Grippe-Infektion schützen will, sollte sich deshalb jetzt impfen lassen. Die Monate Oktober und November sind die beste Zeit für die Grippeschutzimpfung.

Anzeichen einer Grippe

Die Symptome der Virus-Grippe ähneln zwar denen eines grippalen Infekts, sind jedoch wesentlich stärker ausgeprägt. Wer eine Grippe hat, fühlt sich meist innerhalb von wenigen Stunden sehr krank. Weitere Zeichen sind hohes Fieber über 38,5 Grad, starkes Frösteln, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Empfindlichkeit gegen Licht und Lärm.

Wer sollte sich impfen lassen?

Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt die Grippeschutzimpfung für Menschen über 60 Jahre, für Schwangere, für Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen sowie für Menschen mit chronischen Erkrankungen. Auch wer durch seinen Beruf viel mit Menschen in Kontakt kommt, wie etwa medizinisches Personal, sollte sich impfen lassen – nicht zuletzt, um die Verbreitung und Übertragung der Viren zu begrenzen. Die AOK Bremen/Bremerhaven übernimmt wie alle anderen gesetzlichen Kassen für diese Risikogruppen die Kosten der Impfung. Die Schutzimpfung ist in der Regel gut verträglich und hat kaum Nebenwirkungen.

Wie gut ein Grippe-Impfstoff wirkt, ist allerdings jedes Jahr schwer einzuschätzen. Jeweils im Frühjahr gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Empfehlung, wie der Impfstoff für die kommende Saison zusammengesetzt sein sollte. Diese Empfehlung basiert auf der Auswertung von weltweit zirkulierenden Influenzaviren. Grippeviren verändern sich jedoch ständig, so dass niemand exakt vorhersagen kann, welche Typen im Herbst und Winter in Deutschland besonders verbreitet sind.

Welcher Impfstoff wird verwendet?

(trivalent) am Markt. Sie enthalten die Bestandteile von zwei Subtypen des Influenza-A-Virus und eines B-Virus. Seit der Saison 2013/2014 gibt es auch Vierfach-Impfstoffe (tetravalent), die sich zusätzlich gegen die sogenannte Yamagata-Linie der Influenza-B-Erreger richten.

Seit Januar 2018 empfehlen die Experten der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut, den Vierfach-Impfstoff zu verwenden. Auch in Bremen stehen drei Vierfach-Impfstoffe zur Verfügung. Einen Großteil der im Herbst benötigten Impfdosen sei von den Ärzten bereits abgefordert worden, berichtet Dr. Roland Windt, Apotheker bei der AOK Bremen/Bremerhaven.

Etwas mehr als ein Drittel (37,7 Prozent) der über 60jährigen in Bremen und Bremerhaven hat die Grippeimpfung übrigens 2017 in Anspruch genommen. Damit liegt die Quote etwas höher als im Bundesdurchschnitt (34,8 Prozent), allerdings deutlich niedriger als in den östlichen Bundesländern, wo rund die Hälfte aller älteren Menschen über 60 Jahre eine Grippeimpfung erhalten.

Pressekontakt

Jörn Hons

Pressesprecher der AOK Bremen/Bremerhaven
Bürgermeister-Smidt-Straße 95
28195 Bremen
Telefon (0421) 1761-549
Telefax (0421) 1761-540
E-Mail: joern.hons@hb.aok.de