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Das ist Gülcan Gürel

Gülcan Gürel, die junge Frau, die den Bremern aktuell an vielen Ecken der Stadt auf AOK-Plakaten begegnet, ist mit einer spastischen Behinderung auf die Welt gekommen. Ihre Mutter gebar eineiige Zwillinge – zweieinhalb Monate vor dem errechneten Geburtstermin.

Gülcans Weg

Gülcan Gürel
„Vor 30 Jahren galt es schon als ein kleines Wunder, dass wir überhaupt überlebt haben“, erzählt Gülcan Gürel. Wie bei ihr diagnostizierten die Ärzte auch bei ihrer Schwester Gülcin Spastiken. Dabei sorgt eine Schädigung des Gehirns dafür, dass die Sehnen verkürzt sind und der Körper nicht in die Streckung kommt. „Gülcin hat mit fünf Jahren zu laufen begonnen, ich krabbelte noch mit zwölf Jahren über den Boden.“

Als sie weitgehend ausgewachsen war, richteten Ärzte bei Gülcan die Hüften samt Knochen und verlängerten ihre Sehnen. „Damals hätte ich fleißig an mir arbeiten müssen“, sagt Gülcan Gürel. „Aber ich war in der Pubertät.“ Das lässt sie so stehen, den Rest mag sich jeder denken. Im Rollstuhl besuchte sie die Realschule und die Handelsschule. Und dann machte es Klick. „Ich wollte plötzlich nicht mehr auf Hilfe angewiesen sein und endlich laufen können.“

Mit viel Beharrlichkeit geht es voran

Gülcan Gürel beim Interview für die AOK-Kampagne 750 € PLUS
Sie begab sich in die Hände der Mediziner. In drei Jahren wurden erst die Beine, dann die Knie und zuletzt die Füße gerichtet. Gleichzeitig wurden die von Spastiken betroffenen Sehnen gelängt. „Als ich zum ersten Mal meine geraden Beine gesehen habe, musste ich weinen – vor Freude.“ Dieses Mal arbeitete sie hart an sich. In Meditationen und Gebeten holte sie sich Kraft. Übungen, die sie in den Therapien und Reha-Maßnahmen gelernt hatte, wiederholte sie zu Hause immer und immer wieder. Die ersten Versuche, auf Krücken zu laufen, sind nun schon neun Jahre her. Innerhalb von Gebäuden kann sie sich gut damit bewegen. „Vor kurzem aber habe ich 28 Schritte ohne Krücken geschafft“, erzählt sie und strahlt von innen. „Und ich kann schon acht Minuten frei stehen – wenn auch am Ende wackelig.“

Sie sei arm dran, hört sie manchmal. „Wieso?“, fragt sie dann. „Ich kann meine Beine nicht groß bewegen, aber meinen Kopf benutzen. Ich bin klug, ich kann arbeiten, ich kann mich anziehen, einkaufen.“ In der Wohnung, die sie mit ihrer Schwester bewohnt, kann sie fast alles selbst erledigen. „Das ist doch viel wert. Ich habe keine Position, wegen der man mich als arm bezeichnen könnte.“ Mit zunehmender Beweglichkeit sei sie immer selbstbewusster geworden. „Man wirkt halt auch ganz anders, wenn man aufrecht steht und sagt: Ich bin da!“

Die AOK als Arbeitgeber

Gülcan Gürels Fotoshooting für 750 € PLUS.
Einen Großteil ihres Erfolges schreibt sie ihrer Mutter zu. „Wenn sie nicht so stark gewesen und für uns so eingestanden wäre, wäre ich nicht die, die ich jetzt bin.“ Eine selbstbewusste, fröhliche junge Frau, ausgebildete Bürokauffrau und seit drei Jahren Mitarbeiterin der AOK Bremen/Bremerhaven in der Datenerfassung. „Für mich war immer klar, dass ich in einem Beruf arbeiten wollte, in dem man anderen Menschen hilft. Individuell. Wie bei der AOK.“

Mit ihrem Arbeitgeber hat sie auch als Versicherte zu tun und freut sich, dass sie Krankengymnastik und Rehasport machen kann, um fit zu bleiben, erzählt sie im Videoclip zur Anzeigenkampagne. „Wenn ich fit bin, bin ich gesund. Und das ist es doch, was die AOK will: Gesunde und zufriedene Kunden.“

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