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Beitragssatz bleibt stabil

Die AOK Bremen/Bremerhaven investiert in Service und Zusatzleistungen. Der Beitragssatz bleibt mit 15,5 Prozent stabil.

Bremen, 19. Dezember 2014. Die AOK Bremen/Bremerhaven hält den Beitragssatz 2015 für ihre 228.000 Versicherten bei 15,5 Prozent stabil. Das hat der Verwaltungsrat der Kasse gestern beschlossen. Dafür investiert die größte Krankenkasse im Land Bremen in neue Leistungen und noch mehr Service. Zusatzleistungen wie Osteopathie, Homöopathie, Impfungen, Gesundheitsleistungen für die junge Familie und – neu – professionelle Zahnreinigung werden auf 300 Euro pro Versichertem und Jahr erweitert. Hinzu kommt: Die AOK wird im Sommer eine neue, die achte Geschäftsstelle in Bremen-Gröpelingen eröffnen.  

Mit dem Beitragssatz von 15,5 Prozent ändert sich für die AOK-Mitglieder im neuen Jahr nichts. Der AOK-Verwaltungsrat setzte den darin enthaltenen neuen Zusatzbeitragssatz auf 0,9 Prozent fest – eine Beitragshöhe, die auch die meisten anderen Kassen in Deutschland gewählt haben. „Wir wollen eine solide, nachhaltige Haushaltsplanung für die nächsten Jahre“, begründeten die Verwaltungsratsvorsitzenden Annette Düring und Wolfgang Söller diese Entscheidung. „Wir investieren bewusst in neue Leistungen für alle Versicherten und nicht in einen vordergründigen und zu kurzfristig gedachten Wettkampf um Zehntel-Prozentpunkte.“ Als wegweisend bezeichneten sie die Entscheidung, neue Geschäftsstellen zu eröffnen und damit den Service vor Ort zu stärken. Der Anfang soll in Bremen-Gröpelingen gemacht werden.  

„Wir bieten unseren Kunden natürlich auch immer mehr Leistungen und Informationen im Internet an. Aber gerade in schwierigen Situationen, wenn es um die eigene Gesundheit oder um die der Angehörigen geht, ist das persönliche Gespräch durch nichts zu ersetzen“, betonte auch der Vorstandsvorsitzende der AOK Bremen/Bremerhaven, Olaf Woggan. Deshalb hat die AOK in diesem Jahr noch ein neues Pflegezentrum direkt neben der Hauptgeschäftsstelle in Bremen eröffnet. Die Gesundheitskasse stelle sich bewusst gegen den bundesweiten Trend, immer mehr Beratungsstellen für Versicherte zu schließen, so Woggan.     

Mehr investiert die AOK Bremen/Bremerhaven auch in Zusatzleistungen: „300 Euro Plus“ heißt das Angebot, das pro Jahr und für jeden Versicherten 300 Euro bares Geld bringt – gegenüber 250 Euro bisher. Für eine Familie mit zwei Kindern sind das bis zu 1200 Euro mehr im Geldbeutel. Dafür können sich die Versicherten in der Regel 80 Prozent der Kosten von homöopathischen Behandlungen, Osteopathie, (Reise)-Schutzimpfungen, sportmedizinischen Untersuchungen, Gesundheitskursen, Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft oder für die frühkindliche Entwicklung erstatten lassen. Neu ist dabei unter anderem die professionelle Zahnreinigung – bis zu 40 Euro im Jahr – und ein individuell angefertigter Schwimmschutz für Kinder mit Paukenröhrchen im Ohr.  

Der Verwaltungsrat beschloss daneben auch den Haushalt der AOK Bremen/Bremerhaven. Er sieht Leistungsausgaben in Höhe von 808 Millionen Euro vor. Das entspricht Ausgaben von 2969 Euro je Versichertem in der Krankenversicherung. Die AOK erwartet eine Steigerung der Ausgaben von 3,7 Prozent gegenüber dem zu Ende gehenden Jahr. Den größten Ausgabenblock bilden mit knapp 252 Millionen Euro die Krankenhausbehandlungen. Danach folgen die Kosten für Medikamente sowie Heil- und Hilfsmittel in Höhe von 145 Millionen Euro und die ärztlichen Behandlungen in Höhe von 122 Millionen Euro. In der Pflegeversicherung wendet die AOK insgesamt 127 Millionen Euro für Pflegeleistungen auf, das sind 560 Euro je Versichertem.