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AOK warnt vor neuer Betrugsmasche

Die AOK Bremen/Bremerhaven warnt vor Betrügern, die aktuell im Namen der AOK versuchen, Bank- und Kontoverbindungen von AOK-Versicherten zu ergaunern.

Bremen, 15. August 2014. Mehrere Versicherte wurden in den vergangenen Tagen von angeblichen AOK-Mitarbeitern angerufen und gefragt, ob sie für die Überweisung von Prämiengewinnen ihre Kontodaten nennen könnten. In mindestens einem Fall sind solche Daten auch per Telefon preisgegeben worden. Die angegebene Telefonnummer für Rückfragen stellte sich als falsch heraus.  

„Wir fragen niemals Bankverbindungen per Telefon ab“, betonte Jörn Hons, Pressesprecher der AOK Bremen/Bremerhaven. „Wenn ein Kunde der AOK zum Beispiel an unserem Prämienprogramm teilnehmen möchte, bekommt er von uns einen entsprechenden schriftlichen Antrag zugeschickt. In dieses Papier wird auch die Bankverbindung eingetragen – und per Unterschrift des Versicherten bestätigt. Erst dieses Papier berechtigt uns, eine Prämie, etwa für die erfolgreiche Teilnahme an Gesundheitsprogrammen, zu überweisen.“ Abgesehen davon würden AOK-Mitarbeiter die Kunden durchaus per Telefon über Sach- und Geldprämien informieren. Dabei würden aber niemals Bank- und Kontodaten der Versicherten abgefragt.  

Besonders perfide gehen die Betrüger auch deshalb vor, weil sie offenbar per Internet-Telefonie die Telefonnummern der AOK vortäuschen können. Diese sind auf dem Gerät der Versicherten sichtbar und vermitteln so den Anschein von Seriosität. Die AOK Bremen/Bremerhaven betont deshalb, dass man keinesfalls Bankdaten telefonisch herausgeben sollte. Wer einen solchen Anruf erhalten hat, kann die AOK Bremen/Bremerhaven unter der Telefonnummer 0421 1761-0 darüber verständigen. Die AOK Bremen/Bremerhaven hat die Polizei bereits über die Anrufe informiert.