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AOK lädt Vorerkrankte zur Corona-Impfung ein

Die AOK Bremen/Bremerhaven lädt Versicherte, die Vorerkrankungen oder Behinderungen haben, seit 12. März in Kooperation mit der Bremer Gesundheitsbehörde zur Corona-Impfung ein. Die Einladung erfolgt gestaffelt nach dem Alter – die erste Gruppe ist 75 bis 79 Jahre alt.

Hilfe bei der Organisation

Menschen mit bestimmten Erkrankungen und Behinderungen sind besonders gefährdet, bei einer Infektion mit dem Corona-Virus schwer zu erkranken oder gar zu sterben. Deshalb hilft die AOK Bremen/Bremerhaven jetzt dem Land Bremen dabei, die Corona-Impfung für vorerkrankte Menschen zu organisieren. Allerdings ist dies derzeit nur für AOK-Versicherte möglich, die in Bremen und Bremerhaven wohnen – die Impftermine werden von der Gesundheitsbehörde in Bremen und dem Magistrat Bremerhaven vergeben. Die AOK Bremen/Bremerhaven gehört zu den ersten Krankenkassen in Deutschland, die auf diese Weise ihre Versicherten zur Corona-Impfung einlädt.

Briefe werden nach Altersgruppen gestaffelt versandt

Seit dem 12. März werden die ersten 5000 Briefe an AOK-Versicherte verschickt, die zum Beispiel an einer schweren chronischen Lungenerkrankung leiden, die eine Organtransplantation hinter sich haben, mit einer akuten Krebserkrankung behandelt werden oder regelmäßig zur Dialyse müssen. Zu dem Personenkreis, der in der sogenannten Stufe 2 mit „hoher Priorität“ zur Impfung im Bremer oder Bremerhavener Impfzentrum eingeladen wird, gehören auch Menschen mit geistiger Behinderung, mit Demenz, schwerer psychiatrischer Erkrankung oder mit Trisomie 21, dem sogenannten Down-Syndrom. Außerdem zählen auch Menschen mit schwerem Diabetes oder mit Adipositas (Body-Mass-Index über 40) dazu. Die Briefe werden nach Altersgruppen gestaffelt ausgesandt, um die Homepage und die Telefone der Impfzentren nicht zu überlasten. 

In Planung ist derzeit, auch Betroffene mit „erhöhter Priorität“ der Stufe 3 auf diese Weise einzuladen. Wenn das so kommt, würden insgesamt nach und nach etwa 75.000 AOK-Versicherte solche Einladungen erhalten. In den Briefen finden die Versicherten einen personalisierten Code, mit dem die Anmeldung und Terminvergabe im Bremer und Bremerhavener Impfzentrum erleichtert wird und der für die Anmeldung erforderlich ist.

Schneller und unbürokratischer Weg

 „Wir sorgen mit dieser Aktion für eine schnelle und gezielte Corona-Impfung von besonders gefährdeten Menschen“, betont der AOK-Vorstandsvorsitzende Olaf Woggan. „Es kann aus unserer Sicht nicht sein, dass man es – außer in Bremen - weitgehend diesen Menschen überlassen will, sich allein um den für sie lebenswichtigen Impftermin zu kümmern.“ Nach der bisherigen Corona-Impfpraxis in den meisten anderen Bundesländern müssen sich Personen mit Vorerkrankungen ein Attest vom Arzt besorgen, um beim Impfen vorrangig behandelt zu werden. Erst seit dieser Woche ist es dank der geänderten Impfverordnung möglich, dass Krankenkassen ihre Versicherten – in Abstimmung mit den Landesbehörden – bei der Impfterminvergabe unterstützen dürfen. 

Aus Sicht des AOK-Chefs ist das der richtige Weg: „Wir gehen in Bremen einen schnellen und unbürokratischen Weg – er hilft den Menschen konkret, er vermeidet unnötige Kontakte der Patienten in der Arztpraxis und er verhindert, dass die Ärzte mit zusätzlicher Arbeit belastet werden, die zudem viel Zeit kosten wird“.
 

Bisher nur Einladungen für Versicherte aus Bremen und Bremerhaven

Betroffene, die bei der AOK Bremen/Bremerhaven versichert sind, aber in Niedersachsen wohnen, erhalten derzeit keine Impfeinladungen, weil die Termine allein von den Gesundheitsbehörden und Impfzentren der Bundesländer vergeben werden. Erste Gespräche über mögliche Lösungen laufen aber.

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