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AOK lädt vorerkrankte Versicherte im Umland zur Corona-Impfung ein

Kooperation mit Gesundheitsministerium Niedersachsen

AOK Bremen/Bremerhaven hilft Niedersachsen

Bremen, 9. April 2021. Menschen mit bestimmten Erkrankungen und Behinderungen sind besonders gefährdet, bei einer Infektion mit dem Corona-Virus schwer zu erkranken oder gar zu sterben. Deshalb hilft die AOK Bremen/Bremerhaven jetzt dem Land Niedersachsen dabei, die CoronaImpfung für vorerkrankte Menschen zu organisieren. Die Gesundheitskasse informiert ihre im niedersächsischen Umland wohnenden Versicherten seit gestern darüber, wie sie einen Impftermin in ihrem Impfzentrum erhalten können. Die AOK verschickt dazu einen Einladungsbrief des niedersächsischen Gesundheitsministeriums an ihre vorerkrankten Versicherten.

Briefe an 16- bis 69-Jährige

Derzeit werden rund 9500 Briefe an AOK-Versicherte im Alter von 16 bis 69 Jahre versandt, die zum Beispiel an einer schweren chronischen Lungenerkrankung leiden, die eine Organtransplantation hinter sich haben, mit einer akuten Krebserkrankung behandelt werden oder regelmäßig zur Dialyse müssen. Zu dem Personenkreis, der in der sogenannten Stufe 2 mit „hoher Priorität“ zur Impfung in niedersächsische Impfzentren eingeladen werden, gehören auch Menschen mit geistiger Behinderung, mit Demenz, schwerer psychiatrischer Erkrankung oder mit Trisomie 21, dem sogenannten DownSyndrom. Außerdem zählen auch Menschen mit schwerem Diabetes oder mit Adipositas (Body-Mass-Index über 40) dazu.

Schnelle und gezielte Corona-Impfung

„Wir sorgen mit dieser Aktion für eine schnelle und gezielte Corona-Impfung von besonders gefährdeten Menschen“, betont der AOK-Vorstandsvorsitzende Olaf Woggan. „Es kann aus unserer Sicht nicht sein, dass man es allein diesen Menschen oder den Hausärzten überlässt, die für sie lebenswichtigen Impftermine zu organisieren.“ So werde es aber in den meisten anderen Bundesländern praktiziert. Erst seit kurzem ist es dank der geänderten Impfverordnung möglich, dass Krankenkassen ihre Versicherten – in Abstimmung mit den Landesbehörden – bei der Impfterminvergabe unterstützen dürfen. Von dieser Möglichkeit macht das Land Niedersachsen jetzt Gebrauch und hat die Krankenkassen aufgefordert, sie bei diesem Vorhaben zu unterstützen.

Vermeidung unnötiger Kontakte

Aus Sicht des AOK-Chefs ist das der richtige Weg: „Wir gehen hier einen schnellen und unbürokratischen Weg – er hilft den Menschen konkret, er vermeidet unnötige Kontakte der Patienten in der Arztpraxis und er verhindert, dass die Arztpraxen mit zusätzlicher Arbeit belastet werden.“ Natürlich weise die Gesundheitskasse in dem Schreiben auch darauf hin, dass Versicherte, die bereits geimpft sind, die schon einen Impftermin im Impfzentrum vereinbart oder einen Termin bei ihrem Hausarzt bekommen haben, dieses Schreiben nicht beachten sollen. „Wir verhindern mit unseren Briefen aber auch, dass Menschen bei den Impfaufrufen „vergessen“ werden, die – aus welchen Gründen auch immer – aus dem Raster fallen“.

Insofern bedauere es die AOK Bremen/Bremerhaven sehr, dass die geordnete Einladung von vorerkrankten Menschen im Bundesland Bremen offenbar nicht mehr möglich sei, weil sich die Politik davon verabschiedet habe, so Woggan. „Wir überlegen jetzt, wie wir unsere Versicherten in Bremen und Bremerhaven über die Notwendigkeit der Corona-Impfung aufgrund der vorliegenden Diagnosen informieren können.“

Pressekontakt

Jörn Hons
AOK Bremen/Bremerhaven
Bürgermeister-Smidt-Straße 95
28195 Bremen
Telefon: 0421 1761-85000
Telefax: 0421 1761-540
E-Mail: joern.hons@hb.aok.de