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Verschimmerung Depression

Hallo,

kann mir jemand Mut machen anzufangen aufzuhören?

Bin 47 Jahre alt, hab zwei kids und wills endlich schaffen nicht mehr zu rauchen.Ich war noch nie in so einem Forum, hab immer gedacht, ich pack das allein...

ich rauch seit 27 Jahren. Anfangs nicht so viel, inzwischen bin ich bei mindestens 25 Zigaretten am Tag. Ich würde wirklich gern aufhören, hab jetzt aber so oft gelesen, dass es zu Depressionen kommen kann, dass ich echt Schiss hab.

Hab da neVorgeschichte: nach beiden Geburten hatte ich postnatale Depressionen. Allerdings psychosomatisch, d.h. ich hatte so starke Übelkeit und Appetittlosigkeit, dass ich innerhalb kürzester Zeit sehr viel abgenommen hab. Hat lange gedauert, bis die Ärzte damals nach der ersten Geburt auf eine Depression kamen. Nach Einnahme von Antidepressiva, gings mir dann schnell besser.

Das ist jetzt 14 Jahre her. Aber nach der Trennung von meinem Mann letztes Jahr und dem damit verbundenen Stress , traten dieselben Probleme wieder auf. Seit 3 Monaten nehm ich Medikamente und es geht mir wesentlich besser. Zumindest die Übelkeit und das Gefühl, das einem jeder Bissen im Halse stecken bleibt sind nur noch selten da.

Aber ich hab wirklich Angst, dass es sich wieder verschlimmert, wenn ich jetzt das Rauchen aufhör.Und ich kann mir eine Gewichtsabnahme nicht mehr leisten...

Aber ich hab keine Lust mehr auf diese Abhängigkeit. Bin im gesamten Bekanntenkreis so gut wie der einzige Raucher. Rauche auch nicht im Haus oder Auto. Da ich draußen arbeite, hilft mir das aber nicht viel beim Aufhören...und das Geld, davon will ich gar nicht reden...

Was mach ich jetzt??? Warten mit dem Aufhören oder jetzt erst recht nach dem Motto: "Macht den Kohl nicht fett"?

lieben Dank fürs Zuhören

 

 

 

 

Moin Cheetah,

 

Puh, irgendwie schreit  das was du da schreibst nach einem Expertenrat!!

 

Wenn du schon Medis gegen Depressionen  nimmst, kann der betreffende Arzt dich da nicht beraten?

Es gibt  ja auch die Möglichkeit, den Rauchstop mit Medikamenten oder vorallem mit Nikotinersatzmitteln zu begleiten. 

 

Hmmm, tja, wie kann man dir Mut machen?

Ich finde das als Laie wirklich  schwer dir zu raten. 

 

Ich selber stand vor 3 Jahren mit mindestens 1,5 Beinen im Burn out - also streßbedingte Depression. Ich rauche jetzt seit fast 5 Monaten nicht. Das war sicher nicht einfach und manchmal ging und gehe ich durchs Jammertal. Aber : ANDERS!!! Das ist das Wichtige dabei! Denn ICH allein habe es in der Hand und nicht wie vorher ES MICH!! Das Leben schmeckt mir wieder! 

Vor 3 Jahren kam ich nicht hoch, war zu müde und gleichzeitig zu aufgeputscht, nivhts ging mehr und alles musste. Jede Freizeitaktivität erstmal eine Last....

 

 DAS ist jetzt genau anders herum ich geniesse alles, ich sauge die schönen Momente auf und bin stolz auf mich.

Aber das kam und kommt nicht von selbst und war ein gutes Stück Arbeit. 

Und so lansam begreife ich diesen steinigen Weg als den letzten Abschnitt meines Weges "da raus" und nie wieder zurück. Vielleicht  ist das jetzt Teil des Prozesses. Ich hoffe ich schaffe es! Tschacka!

 

Vielleicht  du auch ? Ich kann dir jetzt schwer sagen : lass es! Versuch es ein andermal! - vielleicht  will ein Teil von dir das auch so gern hören??? !

Ich denke eher: einen Versuch ist es wert und wenn du durchdrehst gibt es ja immer noch einen Weg zurück? Und dann hast du deine erste Erfahrung und beim nächsten  Anlauf, wird es dann vielleicht  leichter, weil du besser weißt, was passiert.

Aber :nix sofot übers Knie brechen. Hol dir Infos! Hier oder beim Arzt, beim Apotheker.... im Internet. Plan deinen Ausstieg und welche Mittel und Strategien du zu Hilfe nehmen kannst!

 

 

Bis denne!

 

Und gern hier schreiben! Das hat mir auch so geholfen!

 

Astrid

P.s. Thema Gewicht: die meisten hier nehmen eher zu, als ab nach dem Rauchstop. Die Kippe ist nunmal ein Appetitzügler. Das wäre doch auch noch ein sehr guter Grund, hm???

Grüß dich Astrid,

War heut beim Doc und der gibt grünes Licht. Er war selber 30 Jahre Raucher,seit 5 Jahren rauchfrei. Der weiss also um was es geht...

Bin jetzt fest entschlossen, die Kippen für immer aus meinem Leben zu verbannen. Und da sich mein Leben in den letzten Monaten sowieso auf den Kopf gestellt hat, ist es glaub ich der richtige Zeitpunkt den Neuanfang dann auch richtig zu machen. Die alten Kamellen weg. Selbstbestimmt leben, in den Spiegel gucken können, ohne das Gefühl zu haben, sich selber oder anderen was vorzumachen. 

Ich plane Aschermittwoch. Zeit genug mich innerlich drauf einzustellen und meinen Notfallkoffer zu packen. 

Und wenn ich les,was du schon alles geschafft hast, macht mir das Mut!

Lass dich nicht unterkriegen. Auch wenn du mit den Kilos haderst, alles besser als diese Abhängigkeit! Und wenn du ne Heisshungerattacke bekommst hilft es dir vielleicht in kleinen Schritten zu denken. Nicht,ich darf die nächsten Wochen keine Schokolade mehr essen, sondern dieses Stück ess ich jetzt nicht. Babyschritte,weisst du wie ichs mein? 

Oder du gestehst die ganz bewusst ne bestimmte Ration am Tag zu. 

Du schaffst das.

Liebe Grüsse aus dem Süden

Ade, bis bald, Jutta

Ps: Was ist denn das für ein Treffen in Duderstadt?

 

 

Ein Teil der Teilnehmer in diesem Forum trifft sich einmal im Jahr in Duderstadt.

 

Gruß Rainer,  284e*

Hallo Jutta,

drei kurze Fragen:

- Handelt es sich bei Ihrem  'Doc' um einen Facharzt (Facharzt für Psychiatrie, Neurologe, Nervenarzt u.ä.) und stehen Sie bei ihm auch in Behandlung?

- Was heißt 'er gibt grünes Licht'? Heißt das nur, er hat gegen das Aufhören keine Bedenken oder hat er Ihnen zusätzlich psychologische/medikamentöse Unterstützung zugesagt, falls erforderlich?

- Was packen Sie denn konkret in Ihren Notfallkoffer?

Falls von Unterstützung keine Rede war, machen Sie sich bitte in unserer Tag Cloud (Wortwolke rechts oben) unter den beiden Stichworten 'Depression' und 'Nikotinersatz' kundig.

Freundliche Grüße vom AOK-Experten Klaus Zytar

Hallo Jutta!

 

Sorry, dass ich jetzt erst antworte. Denn ich hab mich sehr gefreut über deine Zeilen! Hast du nett geschrieben  :) 

Das mit deinem Neuanfang klingt gut und da hast du dann gleich das Nichtmehrrauchen  mit einem tollen, positiven  Gedanken verknüpft. Halte dir den fest, auch wenn es vielleicht  manchmal hart wird! 

 

Und den Tipp den du mir in Bezug auf Schoki gibst,  den kann man wohl auch genauso auf das Nichtrauchen anwenden, hm? Babyschritte für uns . 

Puh, also ich tue mich momentan schwer, zu verzichten....aber ich denk  das kommt auch wieder. Das mit den Rationen hab ich jetzt diese Woche mal angegangen. 

 

Also so als Nordlicht hat man ja nicht so den Überblick mit Karneval  und co. - aber morgen ist Aschermittwoch?  Falls es bei dem Termin geblieben ist drücke ich dir die Daumen!! Hast du schon dein Köfferchen gepackt und deinen Plan im Kopf?

 

Wenn dein Doc auch persönlich  die Erfahrung  gemacht hat, dann mach ihn dir zur Stütze oder zum Verbündeten. Könnte  mir vorstellen,  dass das ganz gut tut.

 

 

Also : Tschacka! Und Attacke!

Lass von dir hören!  Und melde dich, wenn du feststeckst. Mir ist dieses Forum immer eine schöne Hilfe - es sind eben immer nette Leute zur Stelle, die ähnlich fühlen.

 

Lass dich nicht ins Boxhorn jagen vom Nikotinteufel,  der ist die ersten Tage echt garstig,  aber das wird besser!

 

 

Ciao

Astrid

 

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