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Ständig Süßes Haben Müssen

Hallo liebes Team,

ehrlich gesagt, dass Problem besteht seit Jahren. Meinen Arzt habe ich auch mal angesprochen aber ausser ein, essen Sie doch einfach weniger bekam ich nicht.
Ich esse, seit dem wir in der Stadt leben ständig und täglich süßes. Immer Schokolade und immer die was mit Alpenmilch/Vollmilch. Ich esse nicht eine Tafel, sondern manchmal auch 2 oder 3 an einem Abend. Selbst wenn ich gerade Mittag gegessen habe, kann ich direkt danach was süßes essen und tue ich auch.
Kaffee muss süß sein, getränke allgemein und sehr oft esse ich lieber kekse/Schokolade anstatt mir etwas zu essen zu machen. Ich merke es oft an meiner Stimmung, ob ich zu viel oder zu wenig gegessen habe, also beim süßen.

Ich versuche keine Schokolade mehr zu essen aber bekomme es nicht hin. Habe nach einem tag das Gefühl ich werde wahnsinnig und suche regelrecht nach etwas süßem im Haus. Auch das Nutellaglas ist dann nicht sicher vor. Ich backe sogar Muffins um etwas süßes zu haben egal wie spät es ist.

Mich stört es selbst, ich merke es gesundheitlich. Ich habe Bluthochdruck und wenn ich viel gegessen habe, merke ich dies auch am Blutdruck. Ich zwinge mich weniger zu essen und dann geht es wieder.

Ich möchte von dieser Sucht Zucker runter zu kommen und schaffe es alleine nicht. Ich bin nicht übergewichtig, wiege 63 Kilo bei 1,74m.

Was kann ich endlich tun? Ich habe dieses Problem seit jetzt 22 Jahren. Erst seit 1,5 Jahren mache ich mir ernsthaft gedanken über Konsequenzen. Ich kann nun auch an Diabetes erkranken und für meinen Blutdruck ist es absolut schädlich.

Hallo Petra,

das was Sie beschreiben, sind Sie schon lange gewohnt - das ist nicht so einfach zu ändern.

Was helfen kann ist, es langsam zu ändern - also sich vornehmen statt 3 nur 2 Tafeln Schokolade zu essen, wenn das geht, dann weiter reduzieren.

Manchmal hilft es, mit Freunden oder Familie eine Verabredung zu treffen - ich esse nur ein bestimmte Menge Süßes.

Was Sie auch versuchen können, regelmäßig - also alle 2-3 Stunden nicht gesüßte Lebensmittel zu essen, eine Scheibe Brot mit Belag oder eine Portion Müsli mit Milch oder Joghurt. Dann ist evtl. der Heißhunger /Süßhunger nicht so groß.

Auch langsam essen hilft, dass der Süßhunger schneller weg geht. Ein Stück Schokolade in den Mund nehmen, langsam lutschen - so 5 Minuten.

Probieren Sie es doch mal aus und ansonsten, können Sie auch Ihre AOK vor Ort nach einer Ernährungsberatung fragen.

Viel Erfolg und jetzt in der Weihnachtszeit würde ich nicht so streng mit mir sein.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Lieben Dank für die Rückmeldung.

Reduziert habe ich es über die Jahre zum Glück schon. Damals aß ich noch 5-6 Milka Tafeln einfach so weg.

Verabredungen mit Freunden/Familie hatte ich versucht, absolut gescheitert, da ich mich selber belüge und meine Freunde/familie auch. Ich sage, ich habe nichts gegessen und habe es aber doch. Da bin ich ganz schamlos geworden.

Müsli und Brot habe ich mir auch angewöhnt zu essen und auch einen Teelöffel Honig bei Heißhunger aber ich kann direkt danach wieder Schokolade/Kekse essen.

Ich habe mir sogar Schokolade eingefroren um diese länger zu lutschen aber dann lutsche ich diese länger aber esse die selbe Menge. Es dauert nur länger und zerkaue sie einfach nicht. Normal kaue ich Schokolade.

Ich habe auch schon selbst versucht meinen Alltag zu ändern was essen angeht, klappt schon aber ich kriege es nicht in den Griff, nicht in den Laden zu rennen um direkt wieder was süßes zu kaufen.
Habe es mir auch schon abgewöhnt Schokolade auf Vorrat zu kaufen aber das hindert mich nicht daran abends um 21:30 Uhr los zu laufen zum nächsten Kiosk.

Ich habe diese innerliche Unruhe und Unzufriedenheit, wenn ich keine Schokolade essen kann/darf. Direkt zum Frühstück geht es los. Wenn kein Nutella zum Brot da ist, und Nutella ist mehr drauf als eine Scheibe Brot, dann greife ich eben zu Keksen oder mache mir einen Kakao.
Oft finde ich auch keinen Punkt, dann esse ich einfach weiter, obwohl ich eigentlich nicht mehr kann. Das ist mir die letzte Zeit bewusst geworden und merke dann auch das ich Sodbrennen davon bekomme.

Ich könnte direkt in eine Niederlassung gehen, mein Problem schildern und hier Rat/Hilfe von einer Ernährungsberaterin bekommen?

 

Hallo Petra,

super Sie haben ja schon Einiges verbessert zu vorher. Leider gehen darüber hinaus meine Ideen aus.

An Ihrer Stelle würde ich direkt in Ihre Niederlassung gehen und nachfragen. Jede Landes-AOK regelt die Ernährungsberatung unterschiedlich. Wenn Sie möchten, können Sie sich eine Bescheinigung von Ihrem Arzt holen für Ernährungsberatung bei Bluthochdruck.

Ich wünsche Ihnen noch eine schöne Woche.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

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