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Widerspruchsausschuss

Ein wichtiges Gremium der AOK-Selbstverwaltung ist der Widerspruchsausschuss. An diesen können sich AOK-Versicherte wenden, wenn sie mit einer Entscheidung der AOK nicht einverstanden sind.

Widerspruchsausschuss der AOK

Lehnt die AOK eine Leistung ab, können Sie dagegen Widerspruch einlegen. Der Widerspruchsausschuss prüft, ob dieser berechtigt ist. Der Ausschuss ist mit Mitgliedern der Selbstverwaltung besetzt, die sich für die Rechte der Versicherten einsetzen. Als neutrales und unabhängiges Gremium prüfen sie die ursprüngliche Entscheidung auf Grundlage geltender Gesetze und aller eingereichten Unterlagen. In berechtigten Fällen kann der Widerspruchsausschuss Entscheidungen zugunsten des Versicherten revidieren.

Widerspruch einlegen – so gehen Sie vor

  • Frist einhalten: Der Widerspruch muss innerhalb eines Monats nach Ablehnung der Leistung bei der AOK eingereicht werden.
  • Den Widerspruch legen Sie schriftlich oder mündlich in einer der über 250 AOK-Geschäftsstellen in Bayern ein. Wichtig ist, dass Sie Ihren Widerspruch gut begründen.
  • Fügen Sie alle wichtigen medizinischen Unterlagen, wie Arzt- und Krankenhausberichte oder Gutachten, bei.

Widerspruch einlegen – so gehen Sie vor

Geben Sie Ihren Widerspruch schriftlich ab, schicken Sie diesen an die AOK.

Ablehnung Ihres Widerspruchs

Bleibt auch der Widerspruchsausschuss bei einem Nein, können Versicherte als nächsten Schritt eine Klage vor dem Sozialgericht anstreben. Auch dafür muss nach Ablehnung des Widerspruchs eine Frist von einem Monat eingehalten werden.

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