Tag gegen den Schlaganfall am 10.05.2019

Die Zahl der Schlaganfälle im Landkreis Donau-Ries ist gestiegen.

5,80 von je 1.000 Versicherten betroffen

Rund 270.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland einen Schlaganfall. Im vergangenen Jahr mussten im Landkreis Donau-Ries 386 Schlaganfälle von AOK-Patienten in einer Klinik behandelt werden. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der AOK. Im Jahr 2017 waren es noch 350 Behandlungsfälle. Im Regierungsbezirk Schwaben führten 2.952 Schlaganfälle zu Krankenhausaufenthalten, was einer Häufigkeit von 4,43 je 1.000 Versicherten entspricht. Schwaben liegt damit unter dem bayernweiten Durchschnitt von 4,84 Fällen je 1.000 Versicherten. Im Landkreis Donau-Ries waren es 5,80 je 1.000 Versicherte. Rund Dreiviertel aller Schlaganfälle treffen Menschen über 60 Jahre, aber auch jüngere sind betroffen. „Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter“, so Michael Meyer, Direktor der AOK Donauwörth.

Im Ernstfall: Jede Minute zählt!

Bekommen Betroffene schnell Hilfe, ist es oft möglich, bleibende Schäden oder sogar den Tod zu verhindern. Deshalb ist es besonders wichtig, die häufigsten Schlaganfallsymptome zu kennen und zu erkennen. „Typische Warnzeichen, die durch Durchblutungsstörungen im Gehirn verursacht werden, sind Bewusstseinsstörungen, halbseitige Lähmungen, Ausfallerscheinungen des Sprech- oder Sehvermögens, Drehschwindel oder Gangunsicherheit,“ so Michael Meyer. Diese Symptome deuten auf einen Notfall hin, bei dem schnelles Handeln gefordert ist. Für lebensbedrohliche Situationen wie einem Schlaganfall gibt es europaweit die einheitliche Notfallrufnummer 112. Jede Minute zählt, denn durch einen möglichst frühen Therapiebeginn können Gehirnzellen vor dem Absterben gerettet und spätere Beeinträchtigungen gemindert werden. So besteht die Chance, die geistigen und körperlichen Folgen des Schlaganfalls zu begrenzen oder zu vermeiden.

Dem Schlaganfall vorbeugen

„Risikofaktoren für einen Schlaganfall wie Bluthochdruck oder Herzkrankheiten, vor allem Vorhofflimmern, sollten konsequent behandelt werden,“ so der AOK-Direktor. Auch eine gesunde Lebensführung kann einen Schlaganfall vermeiden helfen. Dazu gehören eine gesunde, fettarme Ernährung, Normalgewicht, wenig Stress und viel Bewegung. Auf das Rauchen sollte unbedingt verzichtet werden.

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