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So fördert Schwimmen Ihre Gesundheit

Schwimmen ist ein ideales Training für den ganzen Körper. Das Bahnenziehen fördert Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Durch den Auftrieb im Wasser werden Gelenke und die Wirbelsäule entlastet. Das macht Schwimmen zu einer der gesündesten Sportarten. Weitere gesunde Vorteile von Schwimmen finden Sie hier.

Training für den ganzen Körper

Sieben gesunde Gründe, warum Sie regelmäßig schwimmen gehen sollten:

  1. Sportliches Schwimmen bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und trainiert dabei den Herzmuskel. Durch den Wasserdruck verengen sich die Blutgefäße an der Hautoberfläche. Die Folge: Das Blut wird zurück in den Brustraum gedrängt und das Herz muss kräftiger arbeiten. Langfristig passt sich das Herz an die Belastung an und wird leistungsfähiger.
  2. Schwimmen entlastet die Gelenke und die Wirbelsäule. Das liegt am Auftrieb, den der Körper im Wasser erfährt.
  3. Alle Muskelgruppen werden gekräftigt: Brustschwimmen trainiert besonders die Brust-, Schulter-, Arm- und Beinmuskulatur. Beim Kraulen kommt die Kraft überwiegend aus den Armen, zusätzlich werden Schultern und Rumpf trainiert. Beim Rückenschwimmen profitieren vor allem Rumpf- und Rückenmuskulatur.
  4. Das Atmen gegen den Wasserdruck stärkt die Atemmuskulatur.
  5. Der Wasserdruck wirkt an den Beinen wie ein natürlicher Kompressionsstrumpf. Schwimmen ist daher ein gutes Training für die Venen.
  6. Beim Gleiten durchs Wasser wird die gesamte Muskulatur massiert, Verspannungen nehmen ab.
  7. Durch das Arbeiten gegen den Wasserdruck spüren Sie Ihren Körper ganz bewusst, das Körpergefühl verbessert sich.

Für wen ist Schwimmen geeignet?

Schwimmen ist eine Sportart, die jeder bis ins hohe Alter ausüben kann. Und sie eignet sich sogar für Personengruppen, für die viele andere Sportarten nicht empfehlenswert sind. Schwimmkurse vermitteln die richtige Technik. Eine Alternative zum Schwimmen sind Aqua-Jogging und Wassergymnastik-Kurse.

Viele Schwangere empfinden die Bewegung im Wasser als angenehm. Durch den Auftrieb fühlt sich der Körper leicht an und die Gelenke, die im Alltag das höhere Gewicht tragen müssen, werden entlastet. Auch typische Schwangerschaftsbeschwerden können gemildert werden. Der hydrostatische Druck verringert Wassereinlagerungen (Ödeme), unter denen Schwangere häufig leiden. Durch die bessere Durchblutung sinkt zudem die Thrombosegefahr. Und ganz wichtig: Beim Schwimmen ist die Verletzungsgefahr sehr gering!

Durch den Auftrieb im Wasser werden Stützapparat und Gelenke entlastet. Schwimmen ist daher gut für Menschen geeignet, die Gelenkprobleme haben. Besonders Rückenschwimmen stärkt die Rumpf- und Rückenmuskulatur und entlastet die Bandscheiben. Gerade Arthrose-Patienten profitieren, denn für sie gilt die Empfehlung: viel bewegen, aber wenig belasten. Genau das ist beim Schwimmen möglich. Wichtig ist, dass Betroffene auf ihr Körpergefühl achten. Bei Schmerzen sollten sie mit dem behandelnden Arzt sprechen.

Übergewichtige profitieren ganz besonders vom Wasserauftrieb. Sie können im Schwimmbecken sanft trainieren, ohne sich zu überanstrengen, und verbessern mit der Zeit ihr Körpergefühl. Da bei stark Übergewichtigen zudem häufig Kreislauf, Knochen und Gelenke vorbelastet sind, ist Schwimmen ein idealer sanfter Einstieg ins regelmäßige Sporttreiben. Und auch die geringe Verletzungsgefahr ist ein Pluspunkt – besonders für untrainierte Personen.

Die Gefahr einer Überlastung ist beim Schwimmen deutlich geringer als bei vielen anderen Sportarten, beispielsweise bei Rückschlagspielen wie Tennis oder Squash. Herzpatienten sollten aber – bevor sie mit dem Schwimmtraining beginnen – unbedingt ihren Arzt um Rat fragen. Die Bewegung im Wasser ist nicht bei jeder Herzerkrankung empfehlenswert, Herzrhythmusstörungen können beispielsweise verstärkt werden.

Von regelmäßigem Ausdauersport wie Schwimmen profitieren Asthmatiker in vielerlei Hinsicht: Durch die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems und der Atemmuskulatur werden die Betroffenen insgesamt belastbarer, die Atemtiefe nimmt zu. Außerdem wird durch das Training der Schleimtransport aus den Lungen begünstigt. Allerdings müssen Asthmatiker auch einige Dinge beachten. So sollten sie ihren Körper beispielsweise langsam an Anstrengung gewöhnen, eine Aufwärmphase und regelmäßige Erholungsphasen einlegen und Spitzenbelastungen vermeiden. Zudem sollten sie gut medikamentös eingestellt sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich Asthmatiker vor dem Sporttreiben mit ihrem Arzt beraten.

Abnehmen durch Schwimmen

Beim Schwimmen verbrennt der Körper einiges an Kalorien. Zudem benötigt er Energie, um den Temperaturunterschied zum Wasser auszugleichen. Ein 80 Kilogramm schwerer Mensch verbraucht beim langsamen Brustschwimmen etwa 344 Kilokalorien pro Stunde, beim schnellen Brustschwimmen sind es etwa 768. Zum Vergleich: Der Verbrauch beim Joggen liegt bei 640 Kilokalorien (langsames Laufen) beziehungsweise 1.024 Kilokalorien (schnelles Laufen).

Wer mit Schwimmen abnehmen möchte, muss dafür allerdings regelmäßig trainieren. Das European College of Sport Science (ECSS) und das American College of Sports Medicine (ASCM) empfehlen 250 Minuten moderates Training pro Woche, um Gewicht zu verlieren. Das sind rund vier Stunden Sport. Gleichzeitig muss auch die Ernährung umgestellt werden. Sporteinsteiger sollten sich aber zu Beginn nicht überlasten, sondern ihrer aktuellen Fitness entsprechend trainieren und den Umfang langsam steigern.

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