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Pflege: Entlastungsbetrag ausschöpfen

Pflegebedürftige mit anerkanntem Pflegegrad, die in einer häuslichen Umgebung versorgt werden, haben einen Anspruch auf monatlich 125 Euro Entlastungsleistungen. Wer noch Guthaben aus den Jahren 2015 oder 2016 hat, kann die Beträge noch bis Jahresende einsetzen.

Frist für Entlastungsbetrag beachten

Grundsätzlich müssen die Beträge bis zum 30. Juni des Folgejahres verbraucht werden.

  • Guthaben aus dem Jahr 2018 können Sie noch bis zum 30. Juni 2019 nutzen.
  • Guthaben aus 2017 ist bereits verfallen.

Für ältere Guthaben aus den Jahren 2015 und 2016 sieht das Gesetz eine Ausnahme vor. Hier bleibt noch Zeit bis zum 31. Dezember 2018. Nehmen Sie notwendige Entlastungsleistungen spätestens bis zum Jahresende in Anspruch und reichen Sie die Rechnungen dafür anschließend ein. Nach Ablauf der Frist verfällt dieses Guthaben.

Dafür dient der Entlastungsbetrag

Der Entlastungsbetrag steht Pflegebedürftigen aller Pflegegrade zu. Er soll die häusliche Pflege unterstützen und dazu beitragen, dass Pflegebedürftige möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung leben können. Die Leistung ist zweckgebunden. Das Geld wird also nicht pauschal und auch nicht im Voraus ausgezahlt. Stattdessen können Sie sich die Kosten nachträglich erstatten lassen für:

  • Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflege, auch für Unterkunft und Verpflegung,
  • Leistungen von ambulanten Pflegediensten (in den Pflegegraden 2 bis 5 jedoch nicht für die Körperpflege),
  • Leistungen für nach Landesrecht anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag, zum Beispiel Betreuungsgruppen für Demenzkranke.

So hilft die AOK

Bitte wenden Sie sich an Ihre AOK vor Ort, um zu erfahren, welche Beträge Ihnen zur Verfügung stehen. Damit wir Ihnen Kosten erstatten können, benötigen wir die Rechnungen des Pflegedienstes, der für Sie tätig ist. Ein vorheriger Antrag ist nicht nötig. Auf Wunsch teilen wir Ihnen auch mit, welche Pflegedienste anerkannt sind.

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