Kein Ort gewählt
Keine AOK gewählt

Mutterschaftsgeld

Frauen, die selbst krankenversichert sind, erhalten während der gesetzlichen Mutterschutzfrist – sechs Wochen vor der Geburt und acht Wochen nach der Entbindung – Mutterschaftsgeld.

So lange erhalten Sie Mutterschaftsgeld

Werdende Mütter, die als Arbeitnehmerinnen selbst krankenversichert sind, haben Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Aber auch wenn das nicht auf Sie zutrifft, könnten Sie für den Bezug von Mutterschaftsgeld infrage kommen. Wenden Sie sich als werdende Mutter einfach an Ihre AOK. Wir beraten Sie gern.

Das Mutterschaftsgeld wird während der letzten sechs Wochen vor der Geburt, für den Entbindungstag und für die ersten acht Wochen nach der Geburt gezahlt. Das ist die Zeitspanne des gesetzlichen Mutterschutzes. Bei Mehrlings- und Frühgeburten verlängert sich das Mutterschaftsgeld von acht auf zwölf Wochen ab dem Entbindungstag. Ebenso wird die Zahlung des Mutterschaftsgeldes um vier Wochen verlängert, wenn das Baby mit einer Behinderung zur Welt kommt und die Behinderung in den ersten acht Wochen nach der Geburt ärztlich festgestellt wird. Kommt Ihr Baby früher zur Welt, geht Ihnen dadurch kein Mutterschaftsgeld verloren. Denn bei einer Geburt vor dem errechneten Geburtstermin wird das Mutterschaftsgeld entsprechend länger gezahlt. Den Antrag auf Mutterschaftsgeld stellen Sie bei Ihrer AOK.

So berechnen Sie das Mutterschaftsgeld

AOK-versicherte Arbeitnehmerinnen erhalten Mutterschaftsgeld in Höhe von maximal 13 Euro pro Kalendertag. Übersteigt das durchschnittliche Nettoarbeitsentgelt 13 Euro pro Kalendertag, wird die Differenz zum Nettoarbeitsentgelt vom Arbeitgeber als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld gezahlt. Auch Teilzeit- oder geringfügig Beschäftigte und erwerbstätige Studentinnen erhalten Mutterschaftsgeld, wenn sie selbst AOK-Mitglied und nicht familienversichert sind. Arbeitslose Versicherte bekommen Mutterschaftsgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes. Familienversicherte Frauen mit einer geringfügigen Beschäftigung beantragen das Mutterschaftsgeld beim Bundesversicherungsamt. Sie erhalten bis zu 210 Euro.

So beantragen Sie das Mutterschaftsgeld

Damit Sie Mutterschaftsgeld erhalten, brauchen wir eine ärztliche Bescheinigung von Ihnen, wann der voraussichtliche Geburtstermin sein wird. Das sogenannte „Zeugnis über den mutmaßlichen Tag der Entbindung“ stellt Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Hebamme aus. Die Ausfertigung für die Krankenkasse ergänzen Sie mit Ihren persönlichen Daten. Im Anschluss schicken Sie das Dokument an die AOK oder geben es bei Ihrer AOK vor Ort ab.

Krankenversicherung in der Elternzeit

Während Sie Mutterschafts- oder Elterngeld beziehen, bleiben Sie beitragsfrei bei der AOK versichert. Freiwillig Versicherte sind während der Elternzeit bei bestimmten Voraussetzungen vom Beitrag zur Krankenversicherung befreit. Haben Sie darüber hinaus noch Nebeneinnahmen, müssen Sie davon anteilig Krankenversicherungsbeiträge zahlen.

Weitere Leistungen der AOK

Nach der Geburt kommen Sie mit Rückbildungsgymnastik wieder in Form. Die Kosten übernimmt die AOK.
Mehr erfahren
Sie möchten Ihre Fragen rund um die Geburt klären? Ihre AOK zahlt den Geburtsvorbereitungskurs.
Mehr erfahren
Diese Vorsorgeuntersuchungen übernimmt die AOK für Babys und Kinder.
Mehr erfahren

Das könnte Sie auch interessieren

Die AOK gibt Tipps für die erste Zeit mit Baby – inklusive Checkliste für Behördengänge.
Mehr erfahren
Wenn Sie ausgewogen essen und einige Tipps beachten, bekommt Ihr Baby alle Nährstoffe, die es braucht.
Mehr erfahren
Informieren und entscheiden: besondere Untersuchungen in der Schwangerschaft.
Mehr erfahren
Kontakt zu meiner AOK Bayern

Ihren Ansprechpartner finden

Rund 10.000 Mitarbeiter engagieren sich bei der AOK Bayern aus vollem Herzen für Sie und Ihre Gesundheit

Weitere Kontaktangebote

  • Zweitmeinungsservice
  • Zweitmeinungsservice

Newsletter

Der AOK-Newsletter schickt monatlich die neuesten Meldungen aus den Bereichen Medizin, Fitness, Ernährung, Karriere und Gesundheit in Ihr Postfach.

Um einen RSS-Feed zu abonnieren, benötigen Sie einen Browser, der RSS unterstützt. Die aktuellen Standardbrowser (z. B. Mozilla Firefox, Internet Explorer oder Chrome) unterstützen RSS-Feeds. Um die Feeds zu abonnieren, klicken Sie bitte auf den unten angegebenen Link. Benennen Sie den RSS-Link nach Ihren Wünschen und speichern Sie ab. Über eine neue Schaltfläche in Ihrem Browser können Sie dann die News erreichen.
Die RSS-Technologie ermöglicht Ihnen die tagesaktuellen News aus der Themenwelt der aok.de einfach und bequem zu abonnieren. Sie können sich unsere News-Themen in ihrem Browser oder einem RSS-Reader anzeigen lassen. Teilweise unterstützen auch Bildschirmschoner und E-Mail-Programme den RSS-Feed. Sie können daher die News sehr flexibel einsetzen.