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Mehr Pflegeberatung bei der AOK Bayern

30 Prozent mehr Versorgungspläne

25.10.2017

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sind gerade zu Beginn der Pflege auf Unterstützung angewiesen: So wurden im vergangenen Jahr 75 Prozent aller Pflegeberatungen der AOK Bayern in Anspruch genommen noch bevor eine Pflegestufe vorlag. Insgesamt konnten 2016 rund 15.500 Versicherte beraten werden. Das sind fast 2.100 mehr als noch im Jahr zuvor. Für mehr als jeden zweiten davon (7.800) haben die Pflegeberater einen individuellen Versorgungsplan erarbeitet. Im Vergleich zum Jahr 2015 wurden damit 30 Prozent mehr Versorgungspläne erstellt. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung der größten Krankenkasse im Freistaat.

Jeder Pflegeberater der AOK Bayern hat im vergangenen Jahr durchschnittlich 150 Versorgungspläne ausgearbeitet. Dabei steht die individuelle Versorgung des jeweiligen Pflegebedürftigen im Vordergrund. Ein Versorgungsplan enthält den erforderlichen Bedarf zur medizinischen, pflegerischen und sozialen Unterstützung. Dazu zählen zum Beispiel Hilfsmittel, Leistungen durch Pflegedienste, das Sozialamt oder Selbsthilfegruppen. Auch Möglichkeiten zur Entlastung von pflegenden Angehörigen fließen hier ein. Die Pflegeberater begleiten die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen. Sie bieten auch organisatorische Hilfe wie die Unterstützung bei Anträgen oder stellen den Kontakt zu Leistungsanbietern her.

Insgesamt fanden im letzten Jahr 32.360 Beratungsgespräche statt. Die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen lassen sich am häufigsten telefonisch beraten. Demnach haben die über ganz Bayern verteilten 52 Pflegeberater fast 19.200 Telefonate geführt. Diese beinhalten die direkte Beratung der Versicherten, aber auch die Koordination unterschiedlicher Anbieter wie Pflegedienst oder Krankenhaus. Am zweithäufigsten erfolgte mit über 8.100 Hausbesuchen eine persönliche Beratung daheim. Fast 4.350 Pflegeberatungen fanden in Geschäftsstellen und über 700 in Einrichtungen wie Pflegeheimen oder Krankenhäusern statt.

Pressekontakt

AOK Bayern – Die Gesundheitskasse
Ansprechpartner: Michael Leonhart, Pressesprecher
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