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Grippesaison: Schutzimpfung senkt das Ansteckungsrisiko

Mit den kalten Tage steigt die Zahl der Grippeinfektionen. Eine Grippe ist vor allem für Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem eine Bedrohung. Mediziner empfehlen daher, sich schutzimpfen zu lassen.

Leicht mit einer Erkältung zu verwechseln

Wie Erkältungsviren übertragen sich die Influenzaviren über Tröpfchen-Infektion, also zum Beispiel durch Husten und Niesen. Dabei ist die echte Grippe (Influenza) nicht immer leicht von einem harmlosen grippalen Infekt zu unterscheiden. Nur etwa jeder Dritte leidet an den grippetypischen plötzlichen und heftigen Symptomen wie Fieber, Muskel-, Kopf- oder Gliederschmerz, begleitet von trockenem Husten. Meist ist die Infektion nach fünf bis sieben Tagen überstanden. Hinzu kommt nochmal etwa dieselbe Zeit für die Erholung. Es kann aber auch zu Komplikationen wie einer Mittelohrentzündung, einer Lungenentzündung oder auch Gehirnentzündung kommen, besonders bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Die Krankheit kann dann erheblich länger andauern.

Wer sich impfen lassen sollte

Wer Abstand zu Erkrankten hält und sich regelmäßig und gründlich die Hände wäscht, tut schon viel, um sich nicht anzustecken. Trotzdem gab es in der vergangenen Grippesaison rund neun Millionen Arztbesuche wegen Influenza. Das Robert Koch-Institut empfiehlt bestimmten Personengruppen, sich impfen zu lassen. Dazu zählen unter anderem:

  • Personen ab 60 Jahre
  • chronisch Kranke
  • Schwangere
  • Personen bestimmter Berufsgruppen mit erhöhter Infektionsgefahr, zum Beispiel medizinisches Personal.

Der Impfstoff bietet zwar keinen hundertprozentigen Schutz, senkt aber das Risiko, an Grippe zu erkranken und ist in der Regel gut verträglich. Mögliche Nebenwirkungen wie Rötungen und Schwellungen an der Impfstelle oder leichte Erkältungssymptome klingen meist nach ein bis zwei Tagen folgenlos ab. Etwa zwei Wochen nach der Spritze hat der Impfstoff seine volle Wirkung entfaltet.

Jedes Jahr impfen lassen

Es ist wichtig, dass Sie die Impfung jährlich wiederholen, möglichst im Oktober oder November, denn der Impfstoff wird jedes Jahr neu an die aktuellen Grippevirentypen angepasst. In dieser Grippesaison kommt ein Vierfachimpfstoff zum Einsatz, der gegen die vier häufigsten Virenstämme wirkt.

AOK-Faktenbox hilft beim Abwägen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, ob eine Grippeschutzimpfung für Sie ratsam ist. Die AOK-Faktenbox unterstützt Sie bei Ihrer Entscheidung mit wissenschaftlich fundierten Fakten zur Grippeschutzimpfung.

Influenza: Impfung gegen Grippe für Menschen ab 60 Jahren. Soll ich mich jährlich impfen lassen? (PDF, 197 KB)

Das zahlt die AOK

Die AOK übernimmt die Kosten für die Grippeschutzimpfung gemäß der Schutzimpfungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses.

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