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Laura Dahlmeier: „Ich möchte Menschen für Sport begeistern“

Für die mehrfache Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier gehört tägliches Training in Vorbereitungs- und Wettkampfphasen zum Job. Doch auch wenn die sympathische Garmisch-Partenkirchenerin mal frei hat, ist sie aktiv unterwegs. Faul rumliegen ist nicht ihr Ding. Als AOK-Bewegungsbotschafterin versucht sie anderen ihren Spaß am Sport zu vermitteln. Im Interview hat Laura verraten, wie man sich selbst zu mehr Bewegung motiviert.

So hart trainiert Laura

1. Als Profi-Sportlerin gehört viel Bewegung zu Ihrem Beruf. Wie viele Stunden trainieren Sie in der Woche?

Je nachdem welches Training ansteht, trainiere ich am Tag rund vier Stunden. Sind längere Trainingseinheiten geplant, komme ich oft auch auf sechs Stunden Training pro Tag. Hinzu kommt Physiotherapie, Waffenreinigung, Gymnastik oder Yoga.

Abwechslung contra Langeweile

2. Fällt es Ihnen bei einem solchen Pensum immer leicht, sich zu motivieren?

Natürlich nicht immer. Wenn das Training wirklich hart ist, dann sind auch die Muskeln irgendwann müde. Ich versuche das Training möglichst abwechslungsreich zu gestalten, sodass es mir nie langweilig wird.

Das Ziel vor Augen

3. Was treibt Sie an?

Ich versuche, mich in allen Bereichen immer weiter zu verbessern. Auf dem Weg dahin setze ich mir verschiedene Ziele, die mich motivieren. Somit fällt es mir nicht so schwer, mich immer wieder neu aufzuraffen.

Ein typischer Tag

4. Können Sie uns mal einen typischen Tag beschreiben?

Ein typischer Tag geht mit einem gesunden Frühstück los, bevor ich zum Trainieren gehe. Nach dem Vormittagstraining mache ich mir ein Mittagessen und gönne mir eine kurze Ruhephase, bevor es mit dem zweiten Training am Nachmittag weitergeht. Nach dem Abendessen gehe ich zur Physiotherapie oder mache Yoga und lasse den Tag auf dem Sofa ausklingen.

Ein gutes Frühstück muss sein

5. Wie sieht denn ein gesundes Frühstück für Sie aus?

Möglichst abwechslungsreich und mit gesunden Zutaten. Auf Reisen habe ich immer etwas Müsli dabei und werde mit gutem Brot von einem Partner versorgt.

Bloß nicht faul rumliegen

6. Nach einer anstrengenden Wettkampfsaison wollen Sie aber bestimmt bloß noch die Füße hochlegen, oder?

Nur die Füße hochlegen, ist nichts für mich. Ich genieße meine freie Zeit nach einer Saison am liebsten in der Natur, ob bei Skitouren, beim Bergsteigen oder auf Reisen. Natürlich kommt es auch mal vor, dass ich die Füße hochlege. Aber eine Woche am Strand liegen – das wär nichts für mich. Nach der vergangenen Saison habe ich mir erst mal eine Reise zum Himalaja mit einigen Bergtouren gegönnt, um dort Land und Leute kennenzulernen. Und jetzt im Sommer geht sowieso das Training wieder los, wobei ich hier gerne sehr unterschiedlich mit dem Rad, auf Skirollern oder zu Fuß trainiere.

Kein Tag ohne Sport

7. Würde Ihnen ohne tägliche Bewegung etwas fehlen?

Definitiv. Seit meiner Kindheit treibe ich Sport oder bewege mich in der Natur. Ohne diese tägliche Bewegung würde mir ein großer Teil fehlen.

Mehr Bewegung - für alle!

8. Aber wie können sich Menschen motivieren, mehr Bewegung in ihr Leben zu integrieren, die bisher noch nichts machen?

Es geht ja darum, sich zu bewegen. Hier sollte jeder selbst entscheiden, was er gerne macht. Ob er spazieren geht, joggt oder schwimmt. Auch nach einem langen Tag kann ein Spaziergang wirklich beruhigend wirken.

Individuelle Ziele setzen

9. Ist es also besser, wenigstens ein bisschen Sport zu machen als sich unrealistische Ziele zu setzen?

Auf jeden Fall. Jeder soll sich kleine, individuelle Ziele setzen. Ob er dreimal wöchentlich eine halbe Stunde spazieren geht oder drei mal zehn Kilometer joggt, um sich für einen Halbmarathon vorzubereiten.

Die AOK-Bewegungsbotschafterin

10. Wie wichtig es Ihnen ist, andere für Sport zu begeistern, sieht man ja auch daran, dass Sie sich als Bewegungsbotschafterin bei der AOK Bayern engagieren ....

Das stimmt! Mir ist es sehr wichtig, dass ich anderen Menschen die Liebe zum Sport näherbringen und sie zur Bewegung animieren kann. Die AOK Bayern unterstützt mich dabei. Für mich ist es wichtig, einen zuverlässigen Partner an der Seite zu haben, der dieselben Werte wie ich verkörpert.

Laura Dahlmeier: Meine Bewegungs- und Motivationstipps

  1. Auch wenn das Wetter mal nicht das beste ist, muss man seinen inneren Schweinehund besiegen. Danach fühlt man sich doppelt gut.
  2. Mit Gymnastik und Yoga kann man nach einem anstrengenden Training prima entspannen.
  3. Gesundes und leckeres Essen ist für die innere Balance und Zufriedenheit sehr wichtig.
  4. Das Training sollte abwechslungsreich sein. Ich bin zu Fuß, auf dem Rad, im Sommer auf Skirollern und im Winter auf Skiern unterwegs. So wird mir das Training nie langweilig.

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