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FAQ Auslandssemester: Kosten, Sprachkenntnisse, Auslandskrankenversicherung

Viele Studenten haben den Wunsch, ins Ausland zu gehen – für ein Auslandssemester oder länger. Das macht sich gut im Lebenslauf, poliert die Fremdsprachenkenntnisse auf und bringt einen auch persönlich weiter. Bevor Sie sich in die Planung stürzen, sollten Sie aber einige wichtige Fragen für sich klären: Welche Ziele verfolgen Sie? Können Sie die Kosten stemmen? Und haben Sie einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz während des Auslandsaufenthalts? Unsere Checkliste hilft Ihnen dabei.

Studentin im Ausland

FAQ: Auslandsstudium und Krankenversicherung

In Sachen „Lebenserfahrung“ punktet ein Auslandsaufenthalt allemal. Klar ist auch: Wer beispielsweise Anglistik studiert, profitiert mehr als ein Germanistikstudent. Wer später in einem international tätigen Konzern oder einer international ausgerichteten Institution arbeiten will, für den ist ein Auslandsaufenthalt schon fast Pflicht. Je nach Studiengang ist ein Auslandssemester unter Umständen auch schon im Lehrplan vorgeschrieben.

Geht es bei Ihrem Auslandsaufenthalt darum, Ihre akademische Ausbildung aufzubessern? Oder interessieren Sie sich eher für Land, Strand und Leute? Dann ist es möglicherweise sinnvoller, wenn Sie sich ein halbes Jahr frei nehmen, um zu verreisen, vor Ort zu jobben oder ein Praktikum zu machen.

In manchen Prüfungsordnungen ist klar vorgeschrieben, ob und wann man ein Auslandssemester machen muss. Ansonsten ist die beste Zeit das zweite Studienjahr, wenn Sie bereits einige Erfahrungen gesammelt haben, aber noch Zeit bis zu den Bachelor-Prüfungen haben. Viele Studierende gehen auch zwischen Bachelor- und Masterphase ins Ausland. Wichtig ist der Vorlauf: Der Deutsche Akademische Auslandsdienst e.V. (DAAD) empfiehlt, eineinhalb Jahre Vorbereitungszeit einzuplanen.

Den Auslandsaufenthalt gibt's leider nicht für lau. Wer beispielsweise in Neuseeland ein Praktikum machen oder in den USA studieren will, muss für Flug und gegebenenfalls Studiengebühren mehr zahlen als in einem europäischen Nachbarland. Deshalb gilt es mit Blick auf die eigenen finanziellen Mittel zu klären: Wie hoch sind die Studiengebühren, wie hoch die Lebenshaltungskosten vor Ort? Kommt ein Stipendium in Frage? Gibt es über die Hochschule ein Austauschprogramm? Wird das BaföG weitergezahlt? Wie stehen die Chancen, vor Ort einen Job zu bekommen?

Um an einer Universität eines anderen Landes angenommen zu werden, muss man nicht selten einen Sprachtest absolvieren. Informieren Sie sich bei Ihrer Gastuniversität darüber, was genau verlangt wird und in welcher Sprache die Lehrveranstaltungen stattfinden.

Sich einen Studienplatz an einer ausländischen Universität zu suchen, ist eine arbeitsintensive Tätigkeit. Viele deutsche Unis haben Partneruniversitäten im inner- und außereuropäischen Ausland. Sehr viele bieten auch Austauschprogramme an. Der erste Weg sollte daher zum akademischen Auslandsamt der eigenen Uni gehen.

Vor einer Reise sollten Sie zunächst Ihren Impfschutz für Deutschland (Tetanus, Diphtherie, Polio und Keuchhusten) überprüfen. Ob Sie zusätzliche Impfungen benötigen, hängt in erster Linie vom Zielland ab. Hilfreiche Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes. Daneben spielen aber auch Faktoren wie die Reiseroute, die Art der Unterkünfte vor Ort und vorhandene Erkrankungen eine Rolle. Lassen Sie sich daher vom Hausarzt beraten und bringen Sie zu Ihrem Termin den Impfausweis mit. Übrigens: Die AOK Bayern zahlt einmal pro Kalenderjahr 80 Prozent der Kosten (bis zu 100 Euro) für den Impfstoff bei der Malariaprophylaxe sowie bei der Typhus-, Gelbfieber-, Hepatitis-a, Hepatitis-B und Tollwutimpfung.

Bei einem Auslandsstudium in einem EU-Land bzw. in Liechtenstein, Norwegen, Island oder in der Schweiz bleibt der Versicherungsschutz durch die AOK bestehen, solange man an einer deutschen Hochschule eingeschrieben bleibt. Über Ihre elektronische Gesundheitskarte (EHIC) erhalten Sie alle medizinisch notwendigen Leistungen. Für Bosnien-Herzegowina und die Türkei benötigen Sie einen speziellen Anspruchsausweis (Auslandskrankenschein).

Tipp: Private Auslandskrankenversicherung

Um Ihren Auslandsaufenthalt zusätzlich abzusichern, empfehlen wir Ihnen eine private Auslandskrankenversicherung. Die Zusatzversicherung schützt vor ungeplanten Kosten, wenn Sie krank werden – zum Beispiel bei Zuzahlungen, die in einigen Ländern anfallen oder bei einer Behandlung in einer privaten Einrichtung. Auch im Fall eines medizinisch notwendigen Rücktransports nach Deutschland springt die Zusatzversicherung ein.

Noch Fragen?

Dann sprechen Sie uns an! Wir sind Ihnen bei allen Fragen rund um Ihre Gesundheit und Ihre Auslandskrankenversicherung jederzeit gerne behilflich.

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