Angebot anzeigen für:
Suche bei der AOK Bayern
Ort/Kasse korrigieren
Kontakt zu meiner AOK Bayern
Ort/Kasse korrigieren
Geschäftsstellen werden geladen ...

Die AOK Bayern unterstützt gesunde Kommunen

Sie sind Entscheidungsträger in Ihrer Gemeinde, Ihrer Stadt/Stadtteil oder in Ihrer Region und möchten die Gesundheit Ihrer Bürger fördern? Hierfür verfolgen Sie ein Gesamtkonzept „Gesunde Kommune"? Dann ist die AOK Bayern Ihr starker Partner an Ihrer Seite!

Header Gesunde Kommune

2. Fachtagung „Gesunde Kommune“ der AOK Bayern

„Gesundheit MITgestalten“

In der kommunalen Gesundheitsförderung sind zahlreiche Verantwortliche und Akteure hochengagiert und damit beschäftigt, die Gesundheit der Menschen im kommunalen Raum zu verbessern.

Doch wie funktioniert Gesundheitsförderung in der Praxis? Was ist wichtig für die Entwicklung und Umsetzung erfolgreicher Maßnahmen? Wie können alle Beteiligten und Verantwortlichen einbezogen werden? Mit diesen Fragestellungen beschäftigten wir uns auf der 2. Fachtagung „Gesunde Kommune“.

„Gesundheit MITgestalten“ – unter diesem Motto haben wir hochkarätige Referenten gewinnen können, die in ihren Vorträgen die Rahmenbedingungen für gelebte Partizipation aufzeigen. Besuchen Sie unsere Werkstätten, in denen aktuell laufende Projekte vorgestellt werden und tauschen Sie sich mit anderen kommunalen Vertretern aus. Nehmen Sie wertvolle Tipps und Anregungen mit nach Hause!

Die Tagung findet statt
am 19.03.2019
von 10.00 Uhr bis 15.30 Uhr
im Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg.

Das Programm zur Fachtagung finden Sie hier (PDF-Datei, 621 Kb) 

Sie können sich bis 28.02.2019 hier zur Tagung anmelden

Fragen zur Veranstaltung beantworten gerne Mona Schultes (Tel. 0911 218-628) oder Karina Stühler (Tel. 0911 218-220) oder per Mail an gesunde-kommune@by.aok.de.

Unser Ziel

Mit der finanziellen Projektförderung unterstützt die AOK Bayern Kommunen dabei, die Gesundheit der Bürger nachhaltig zu stärken.

Kontaktformular

Sie möchten die Förderunterlagen anfordern oder haben Fragen rund um die Projektförderung, oder zu bisher geförderten Projekten? Bitte benutzen Sie das Kontaktformular. Wir melden uns bei Ihnen.

Kontaktformular für weitere Informationen zur Projektförderung

Gesunde Kommune

Bereiche, in denen Menschen große Teile ihrer Zeit verbringen, werden „Lebenswelten“ oder „Settings“ genannt. Das können z. B. Kindertagesstätten, Schulen oder Betriebe sein. Aber auch Kommunen – also Gemeinden, Märkte, Städte, Landkreise – sind solche Lebenswelten. Sie üben einen großen Einfluss auf die gesundheitliche Entwicklung der Menschen aus und tragen zu gesundheitsbezogenen Werten, Einstellungen und Verhaltensweisen ihrer Bürger bei.

In „Gesunden Kommunen“ wird Gesundheit von den Bürgern erlebt und gelebt.

Deshalb machen sich Verantwortungsträger dafür stark entsprechende Lebensbedingungen zu gestalten und Anstöße für einen gesundheitsfördernden Lebensstil zu geben. Die Maßnahmen und Konzepte werden unter Beteiligung der Zielgruppen entwickelt und umgesetzt und sind somit auf die Bedürfnisse der Bürger ausgerichtet. "Gesunde Kommunen" erreichen damit auch Bevölkerungsgruppen, die von präventiven Angeboten bisher kaum profitieren. Die Gesundheit der Bürger wird nachhaltig gestärkt.

Die AOK Bayern unterstützt Kommunen als starker Partner auf dem Weg hin zu einer "Gesunden Kommune"!

Wie unterstützt die AOK Bayern bayerische Kommunen?

Die AOK Bayern unterstützt Projekte zur Gesundheitsförderung auf Grundlage der §§ 20 und 20a SGB V mit einer finanziellen Projektförderung. Die Förderkriterien richten sich nach dem GKV-Leitfaden Prävention

Die maximale Dauer der Projektförderung umfasst 48 Monate.

Voraussetzung ist, dass die AOK Bayern und die Kommune für die Zeit der Förderung eine Kooperation schließen und die Kommune ihr Vorhaben in einer Projektbeschreibung darlegt.

Die dafür erforderlichen Unterlagen und weiter Informationen rund um die Förderung können Sie über das Kontaktformular anfordern.

Was ist ein „Projekt zur kommunalen Gesundheitsförderung“?

Die Kommune, als Projektträger und Hauptakteur, setzt innerhalb eines festgelegten Zeitraums ein Gesamtkonzept um, das die dauerhafte Veränderung von Rahmenbedingungen und Verhaltensweisen zur Stärkung der Gesundheit der Bürger als Zielsetzung hat. Der Beginn des Projektes muss in der Zukunft liegen.

Im Vorfeld hat die Kommune das Thema Gesundheit in ihren Zielkatalog aufgenommen. Der tatsächliche Bedarf an Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, für den Lösungen gesucht werden, wurde ermittelt. Falls der Bedarf für die Bürger oder für einzelne Zielgruppen (z.B. Senioren) noch nicht ermittelt wurde, kann auch dies eine geförderte Maßnahme darstellen.

Die Projektplanung und –umsetzung übernimmt ein dafür gebildeter Steuerkreis. Dieser und das Projektteam bilden die Schnittstelle zu allen Akteuren, die sich mit Bürgergesundheit befassen (z. B. verschiedene Ressorts der Kommunalverwaltung, Vereine, Vertreter von Interessensgruppen). An dem Gesundheitsförderungsprozess (Entscheidung, Entwicklung und Umsetzung) sollte die Zielgruppe beteiligt und aktiv mit einbezogen werden.

Die Projektinhalte kombinieren verhältnis- und verhaltensbezogene Maßnahmen auf Basis des ermittelten Bedarfs. Sie umfassen Unterstützung bei Aufbau und Stärkung gesundheitlicher Strukturen, z.B. durch Beratung zur Umgestaltung gesundheitsrelevanter Bedingungen (Verhältnisse) sowie Information, Motivation und Kompetenzvermittlung, z.B. durch Angebote zur Bewegungsförderung (Verhalten). Die Bewertung des Projekts hinsichtlich Akzeptanz und Erfolg wird als laufende Prozess- oder als Abschlussevaluation durchgeführt.

Die nachhaltige Weiterführung der im Projekt initiierten Maßnahmen und Aktivitäten wird von den Kommunen von Beginn an geplant und in das Gesamtkonzept aufgenommen.

Die Kommune beteiligt sich angemessen durch das Einbringen von Personal-, Sach- oder Finanzmitteln.

Übergabe Förderbestätigungen

  • Fürth

  • Haimhausen

  • Kaufbeuren

  • Markt Schierling

  • Nürnberg

  • Nürnberg Südstadt

  • Passau

  • Bamberg

  • Nittenau

Übersicht förderfähiger Inhalte und Maßnahmen

Mögliche Leistungen zur Gesundheitsförderung in Lebenswelten im Rahmen eines Gesamtkonzeptes sind insbesondere

  • Bedarfsermittlung und Zielentwicklung
  • Moderation und Projektmanagement
  • Beratung zur verhältnispräventiven Umgestaltung
  • Fortbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren (Fachkräfte aus den Lebenswelten, sowie Personen aus der Zielgruppe im Sinne von „Peer-Education“)
  • Planung und Umsetzung verhaltenspräventiver Maßnahmen
  • Dokumentation, Evaluation und Qualitätssicherung
  • Unterstützung von Öffentlichkeitsarbeit
  • Förderung von Vernetzungsprozessen

Nicht gefördert werden können z.B.

  • Aktivitäten, die zu Pflichtaufgaben anderer Einrichtungen oder Verantwortlicher gehören (z.B. Suchtberatung durch entsprechende Beratungsstellen, Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsaufträge)
  • Ausschließlich öffentlichkeitsorientierte Aktionen, Informationsstände (z.B. bei Stadtteil-, Schul- und Kita-Festen, in öffentlichen Bereichen) oder ausschließlich mediale Aufklärungskampagnen
  • Berufliche Ausbildung und Qualifizierungsmaßnahmen, die nicht an das Vorhaben gebunden sind
  • Kosten für Baumaßnahmen, Einrichtungsgegenstände, Mobiliar und technische Hilfsmittel
  • Regelfinanzierung von auf Dauer angelegten Stellen, z.B. in Beratungsstellen
  • Angebote, die weltanschaulich nicht neutral sind

Die AOK Bayern hat seit 2016 bereits für über 40 Projekte Förderzusagen gegeben und unterstützt damit Kommunen bei Bedarfsermittlungen sowie Projektumsetzungen u. a. zu stadtteilbezogener Gesundheitsförderung.

Wünschen Sie weitere Informationen? Schreiben Sie uns über das Kontaktformular