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Freibad und Badesee: Tipps für unbegrenzten Badespaß

Ab ins Wasser! Lacht die Sonne vom Himmel, zieht es viele Familien ins Freibad oder an den Badesee. Damit der Badeausflug gelingt und Sie auf alles vorbereitet sind, haben wir hier die passenden Tipps für Sie.

11 Dinge, die in der Badetasche nicht fehlen dürfen

Badehose, Badeanzug oder Bikini gehören auf jeden Fall in die Tasche. Wenn Sie einen ganzen Tag im Freibad verbringen, denken Sie an trockene Wechselkleidung. Eine nasse Badehose kann eine Blasenentzündung begünstigen.

Riskieren Sie keinen Sonnenbrand! Damit Haut und Augen vor der Sonne gut geschützt sind, gehören Sonnencreme, Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung zur Grundausstattung für die Badetasche.

Sie schützt die Augen vor Chlorwasser. Die Brille sollte mit gleichmäßigem Druck rund um die Augen fest am Kopf anliegen, ansonsten dringt Wasser ein.

Lange Haare behindern beim Schwimmen die Sicht. Sie gehören im Schwimmunterricht unter eine Kappe oder sollten zusammengebunden werden. Für Kinder gibt es Badekappen aus Stoff, die sich besser aufsetzen lassen.

Wer noch nicht richtig schwimmen kann, muss eine Schwimmhilfe wie Flügel oder Weste benutzen. Als sichere Schwimmer gelten Kinder erst, wenn sie das Bronze-Abzeichen (Freischwimmerabzeichen) erworben haben.

Auf nassen Fliesen im Schwimmbad ist die Rutschgefahr groß und am Badesee liegt viel auf dem Boden herum, mitunter Glasscherben. Badeschlappen oder Zehenstegsandalen geben Sicherheit.

Ob die Poolnudel mit ins Schwimmbad darf, kommt auf das jeweilige Bad an. Luftmatratzen und Schwimminseln sind in der Regel nicht erlaubt. An den Badesee dürfen sie hingegen mitgenommen werden. Ist es sehr voll, sollte die Schwimminsel besser an Land bleiben.

Mindestens ein Handtuch zum Abtrocknen und eins, um sich draufzulegen. Es sei denn, Sie haben eine Decke oder Ähnliches dabei. Optimal sind Handtücher aus einem saugfähigen Gewebe wie Baumwolle, denn sie trocknen gut ab.

Vor und nach dem Schwimmen sollten Sie duschen. Vorher, um Schweiß, Deo oder Parfums und anschließend, um das Chlor abzuwaschen. Außerdem brauchen Sie: Shampoo, Haarbürste oder Kamm und eventuell eine Creme, um anschließend die Haut schön zu pflegen.

Für den Durst ist Wasser am besten geeignet. Ideal sind wiederverwendbare Flaschen. Glasflaschen können kaputt gehen und in Dosen sieht man nicht, was drin ist. Das kann im schlimmsten Fall ein stechendes Insekt sein. Außerdem macht Schwimmen Hunger. Gut geeignet zum Mitnehmen sind zum Beispiel Müsliriegel, Nüsse und Obst.

Im Schwimmbad und häufig auch am Badesee muss man Eintritt bezahlen. Doch das ganze Portemonnaie mit Kredit- und EC-Karte mitzunehmen, macht keinen Sinn. Lassen Sie Ihre Wertsachen besser zu Hause. Für Schlüssel, Handy & Co. gibt es im Schwimmbad Schließfächer. Am Badesee gibt es diese Möglichkeit allerdings nicht.

Wasserspiele für kleine Nichtschwimmer

Planschen macht Kindern großen Spaß. Doch wer nicht schwimmen kann, darf nicht unbeaufsichtigt ins Wasser. Bis Ihr Nachwuchs sicher schwimmt, können Sie ihn langsam ans Wasser gewöhnen:

  • Werfen und fangen: Ob mit Ball oder Frisbee – im Wasser macht es noch mehr Spaß als auf dem Trockenen. Kleine Nichtschwimmer sollten dafür unbedingt Schwimmflügel oder eine Schwimmweste tragen und nicht im tiefen Wasser spielen.
  • Wasserkino: Sie und Ihr Kind schauen sich unter Wasser an. Machen Sie eine einfache Handbewegung, die Ihr Kind nachahmen soll. Dabei lernen Kinder, unter Wasser die Augen zu öffnen und sich zu orientieren.
  • Wasserlauf: Mit dieser Übung lernt Ihr Kind spielerisch den Umgang mit Wasser. Das Kind steht im Becken und Sie geben vom Rand aus Anweisungen. Zum Beispiel:
    • Schlangenlinien laufen
    • mit geschlossenen Augen vorwärts tasten
    • in Zeitlupe laufen
    • wie ein Frosch hüpfen
    • möglichst schnell laufen

S.O.S. – Sommer ohne Stress

Kleine Unfälle müssen den Badetag nicht trüben. In Freibädern, an bewachten Badeseen sowie am Meer sind bei Notfällen die Wasserrettungsorganisationen, wie zum Beispiel die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), erster Ansprechpartner. Vier Tipps für die sommerliche erste Hilfe.

Was ist zu tun? Prüfen, ob der Stachel noch in der Haut steckt. Ist dies der Fall, ziehen Sie ihn vorsichtig heraus, eventuell mithilfe einer Pinzette. Auf die Einstichstelle eine kühlende Salbe auftragen oder kühlende Pads auflegen. Entzündet sich die Einstichstelle, muss sie ärztlich behandelt werden.

Wie kann man vorbeugen? Bienen und Wespen stechen nur, um sich zu verteidigen. Deshalb nicht mit hektischen Bewegungen verscheuchen, sonst werden sie aggressiv. Im Freibad oder am Badesee die Füße am besten mit Badeschuhen schützen. Denn Bienen und Wespen suchen auch im Rasen nach Nahrung.

Was ist zu tun? Kleinere Schnitte mit klarem Wasser reinigen, desinfizieren und mit einem sterilen Verband versorgen. Sitzt die Scherbe tief, sollten Sie diese nicht selbst entfernen, sondern zum Arzt gehen. Sonst riskieren Sie weitere Verletzungen oder starke Blutungen. Polstern Sie stattdessen die Wunde mit Mullbinden weich ab und legen Sie einen lockeren Verband an. Beim Arzt den Tetanusschutz gegebenenfalls auffrischen lassen.

Wie kann man vorbeugen? Badeschlappen tragen und am besten mit Badeschuhen ins Wasser gehen.

Was ist zu tun? Die betroffenen Hautstellen mit Meerwasser abspülen. Achtung: Süßwasser kann die Reaktion noch verschlimmern. Anschließend die Haut kühlen. Die DLRG-Rettungsstationen an Ost- und Nordsee setzen auf Rasierschaum, um Tentakelreste von der Haut zu lösen. Dafür die betroffene Hautstelle einsprühen, den Schaum trocknen lassen und im Anschluss mit einem stumpfen Gegenstand abziehen. 

Wie kann man vorbeugen? Bei Quallengefahr nicht ins Meer gehen! Aus diesem Grund immer auf die Beflaggung achten. Wer trotzdem ins Wasser möchte, schützt sich am besten mit einem Neoprenanzug.

Was ist zu tun? Die Zecke mit einer spitzen Pinzette, einer Zeckenzange oder -karte lösen. Dafür die Zecke möglichst weit vorn am Kopf greifen und langsam herausziehen. Die Bissstelle die kommenden Tage beobachten. Entsteht eine Rötung, unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Wie kann man vorbeugen? In Zeckengebieten lange Hosen und feste Schuhe tragen und sich gegebenenfalls mit einem Zeckenschutzmittel einreiben. Am Abend den Körper absuchen, besonders Arme, Kniekehlen, Hals, Kopf und Schritt. Da man im Schwimmbad oder am Badesee eher weniger bekleidet ist, ist das Absuchen besonders wichtig.

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