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Filmabend

Nachhaltiges Günzburg zeigt den Film „Bauer unser“

Film entpuppte sich als Publikumsmagnet

Nachhaltiges Günzburg lud zum diesjährigen Filmabend ein. „Bauer unser“ entpuppte sich als Publikumsmagnet. Ungeschönt zeigte Regisseur Robert Schabus die Realität auf österreichischen Bauernhöfen vom industriellen Verarbeiter bis zum erzeugenden Kleinbauern.

In einer anregenden oftmals emotionalen Diskussion beantworteten die Podiumsteilnehmer Fragen von Moderator Walter Kaiser und dem Publikum. Landwirte und Verbraucher zeigten sich gleichermaßen vom Filminhalt betroffen. Fazit aller: Es muss sich heute schon etwas ändern, jeder ist aufgerufen sein Handeln zu überdenken und sowohl bewusst, als auch kritisch zu konsumieren. Bereits 2014 haben die Organisatoren AOK Günzburg, Sparkasse Günzburg-Krumbach und die Stadt Günzburg das Projekt „Nachhaltiges Günzburg“ ins Leben gerufen. Ziel des Gemeinschafsprojektes ist es nachhaltiges Bewusst-sein in der Region zu fördern und Verantwortung und Vorbild für Unternehmer und Entscheidungsträger zu sein.

Schulprojekt

„Global denken – lokal handeln“, so das Motto der Lokalen Agenda 21 in Günzburg aber auch Titel des P-Seminars 2018 am Maria-Ward-Gymnasiums. Beim Kooperationsprojekt Nachhaltiges Günzburg von AOK Günzburg, Sparkasse Günzburg-Krumbach, Kreisabfallwirtschaftsbetrieb und Stadt Günzburg führten die Teilnehmerinnen des P-Seminars die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen in Günzburg am Donnerstagvormittag durchs Programm. Wurde am Vorabend dem Publikum eine interessante Podiumsdiskussion zu Bauer unser im Anschluss an den Film präsentiert, boten die Maria-Ward-Schülerinnen in Zusammenarbeit mit dem Biolandwirt Hubert Krimbacher eine spannende Diskussion nach dem Film an.

Zunächst verschafften sich die Schülerinnen vor dem Film mittels eines Fragebogens, den knapp 80 % der mehr als 340 Schüler ausgefüllt hatten, einen ersten Eindruck: gut 2/3 von ihnen haben Kontakt mit Landwirten, weniger mit einer eigenen Landwirtschaft, aber über Freunde, Verwandte und Bekannte; ein Großteil der zukünftigen Verbraucher ist beim Einkaufen dabei oder kauft auch mal selbst ein; und die meisten essen gerade 2 bis 3 mal die Woche Fleisch und Eier. Gespannt waren die P-Seminaristen aber auf die Frage, was denn nun im Publikum angekommen ist bzw. was sie aus Film und der Diskussion mitnehmen. Einzelne Aussagen spiegeln auch die allgemeine Problematik, die im Film dargestellt wird, wider, so z.B. dass mit den sinkenden Ausgaben für Lebensmittel im Haushalt mehr Geld für andere Produkte zur Verfügung steht, diese Preissenkungen aber auf Kosten von Landwirtschaft und letztendlich Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen gehen.

„Kaufen und essen benötigt kritisches Nachdenken“, so die Antwort einiger Schüler. „Mein Respekt vor Landwirten ist gestiegen, weil es ein sehr herausfordernder Beruf ist“, lautet eine weitere Erkenntnis. Zu spüren ist auch eine gewisse Betroffenheit der Jugendlichen, da der im Film ‚Bauer unser‘ dargestellte Wettbewerbsdruck die damit verbundene Problematik von Wirtschaftlichkeit bei der Bewirtschaftung der Höfe und die Folgen einer zunehmenden Intensivierung der Landwirtschaft direkt der Veränderung unserer Gesellschaft gegenübersteht.

Schülerinnen des P-Seminars „Global denken – lokal handeln“ vom Maria-Ward-Gymnasium mit Hubert Krimbacher, Biolandwirt und Direktvermarkter aus Ettenbeuren
Schülerinnen des P-Seminars „Global denken – lokal handeln“ vom Maria-Ward-Gymnasium mit Hubert Krimbacher, Biolandwirt und Direktvermarkter aus Ettenbeuren

Aktion Film Bauer unser Scheckübergabe Gruppenbild
Daniel Gastl (Vorstandsvorsitzender, Sparkasse Günzburg-Krumbach), Dr. Ruth Niemetz (3. Bürgermeisterin, Stadt Günzburg) Hermann Hillenbrand (Direktor, AOK Günzburg) und Anton Fink (Werkleiter, Kreisabfallwirtschaft Landkreis Günzburg) überreichten den 300 Euro Spendenscheck an Dr. Gerhard Jäger (1. Vorsitzender des Tierschutzvereins Günzburg e.V.).

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