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Gesundheit in der Region – Dr. Marcel Huber bei der AOK

Zur Herbstsitzung luden der Beirats-Vorsitzende, Thomas Steger, und Direktor Andreas Santl den Heimatabgeordneten und Staatsminister Dr. Marcel Huber ein.

Informationen aus erster Hand

Dr. Marcel Huber informierte die Mühldorfer Beiräte über aktuelle Planungen der Politik im Gesundheitsbereich und deren Auswirkungen auf die Region. Er schlug in seinen Ausführungen einen weiten Bogen – von den Pflegeberufen über Hebammen und die hausärztliche Versorgung bis hin zur Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Die Pflege sei eines der zentralen Zukunftsthemen auch auf Landesebene. Der Freistaat habe deshalb im April ein umfassendes Pflege-Paket beschlossen, das von einem Ausbau der Pflegeinfrastruktur bis hin zum neuen Landespflegegeld reiche, mit dem die Selbstbestimmung der pflegebedürftigen Menschen in Bayern gestärkt werde. Außerdem wurde ein neues Landesamt für Pflege geschaffen. In der Region seien laut Huber die Ausbildung in den Bereichen „Soziales und Pflege“ bereits recht präsent. Er führte dafür Beispiele wie die Mühldorfer Berufsfachschule für Altenpflege, die Fachakademie Starkheim und den Campus Mühldorf mit seinem dualen Pflegestudiengang an. Eines ist Huber hierbei wichtig: „Ziel ist keine vollständige Akademisierung der Pflege. Es muss weiterhin die Möglichkeit geben, sich für leitende Stellen auch nach einer Ausbildung außeruniversitär weiter zu qualifizieren“.

In der Hebammenversorgung sprach sich Huber für die Stärkung von Geburtsstationen aus. Hier müsse – wie im Krankenhausbereich – eine Balance zwischen der Versorgungsdichte und der Behandlungsqualität gefunden werden. Nach allgemeiner Auffassung steigt nämlich die Qualität mit der Zahl der Behandlungen, die in einem Krankenhaus im jeweiligen Segment durchgeführt werden. Wichtig sei ein flächendeckendes Angebot an geburtshilflichen Leistungen in ganz Bayern. Deshalb unterstütze die Staatsregierung die Arbeit der Hebammen beispielsweise mit einem neuen Hebammenbonus.

Bei der Sicherstellung der flächendeckenden Hausarztversorgung verwies Huber neben der Erhöhung der Studierendenzahlen auf Anreize für junge Ärzte, auf dem Land tätig zu werden. Als regionales Beispiel nannte er den Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin „InnDoc“, bei dem junge Ärzte bereits an die Mühldorfer Kreiskliniken gebunden und an die hausärztliche Versorgung in der Region herangeführt würden.

In der Digitalisierung sah Huber durchaus Chancen für ein leistungsstarkes Gesundheitssystem. Insbesondere in der Telemedizin sehe er die große Möglichkeit, Spitzenmedizin direkt zu den Menschen vor allem im ländlichen Raum zu bringen. Hierzu müsse wissenschaftlich erforscht werden, was möglich und sinnvoll ist.

AOK wünscht sich Qualität

Bei der anschließenden Diskussionsrunde stellte Direktor Santl heraus, dass eine qualitativ hochwertige Versorgung für die AOK Bayern einen hohen Stellenwert habe. Wichtig sei aber auch, dass diese bezahlbar und damit für alle Bevölkerungsschichten zugänglich bleibe.

Santl und der arbeitgeberseitige Beiratsvorsitzende Stefan Mooshuber bedankten sich bei Minister Huber für seinen Besuch. Mooshuber ergänzte: „Solche Treffen sind wichtig, um sich aus erster Hand zu informieren und die Sicht der über 110.000 AOK-versicherten Menschen in der Region und ihrer Arbeitgeber an politische Entscheidungsträger heranzutragen“.

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