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Früherkennung eines Bauchaortenaneurysmas

Eine Ultraschalluntersuchung ermöglicht es, ein Bauchaortenaneurysma frühzeitig zu erkennen und die erforderlichen Maßnahmen zu veranlassen. Für Männer ab einem Alter von 65 Jahren übernimmt die AOK ab 1. Januar einmalig die Kosten des Screening-Verfahrens.

Männer besonders gefährdet

Von einem Bauchaortenaneurysma sind Männer sechsmal häufiger als Frauen betroffen. In Deutschland haben etwa 20 von 1.000 Männern ab 65 Jahren eine Erweiterung der Hauptschlagader. Grund dafür ist, dass es im Alter gehäuft zu einer Schwäche in der Gefäßwand kommt. Die Aorta verliert ihre Elastizität und kann sich erweitern. Am häufigsten tritt diese krankhafte Veränderung in der Bauchaorta auf. Weitere Risikofaktoren für ein Bauchaortenaneurysma sind:

  • Rauchen
  • Bluthochdruck
  • Hypercholesterinämie
  • Erbliche Veranlagung

Das übernimmt die AOK

Die AOK übernimmt bei Männern ab einem Alter von 65 Jahren die Kosten für ein einmaliges Aneurysma-Screening, um ein Bauchaortenaneurysma frühzeitig zu erkennen. Unter anderem können Hausärzte diese Untersuchung durchführen. Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren behandelnden Arzt, er wird Sie entsprechend beraten.

Lebensbedrohliche Gefäßausstülpung

Ein Bauchaortenaneurysma ist eine sackartige oder spindelförmige Erweiterung der Schlagader im Bauchraum. Diese Veränderung kann lebensbedrohlich sein. Die Hauptschlagader (Aorta) ist normalerweise zwei bis drei Zentimeter dick. Ist sie nur geringfügig erweitert, ist das zunächst nicht bedrohlich. Dehnt sich die Aussackung auf mehr als fünf Zentimeter aus, steigt das Risiko, dass ein Riss in der Gefäßwand entsteht. Dann kann es zu sehr starken inneren Blutungen und einer lebensbedrohlichen Situation kommen.

Darum ist eine Untersuchung wichtig

Die Gefäßerweiterung kann man selbst nicht spüren, denn sie verursacht in der Regel keine Schmerzen. Ein Arzt oder eine Ärztin kann aber diese Veränderung mittels einer Ultraschalluntersuchung feststellen. Diese Untersuchung ist schmerzlos und strahlenfrei. Wird dabei ein Aneurysma entdeckt, folgen regelmäßige Kontrollen. Ist die Schlagader stark erweitert, schließen sich weitere Untersuchungen an und falls erforderlich eine Operation.

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