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Diabetes mellitus: Unterschied Typ 1 und Typ 2

Bei der „Zuckerkrankheit“ wird grundsätzlich zwischen Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 unterschieden. Häufig werden die beiden Formen verwechselt. Aber die Unterscheidung ist für den Umgang mit der Erkrankung und für die Behandlung wichtig.

Diabetes mellitus: Der Unterschied zwischen Typ 1 und Typ 2

Diabetes mellitus Typ 1 wird auch insulinabhängiger Diabetes genannt. Dabei fehlt dem Körper das Hormon Insulin. Bei Diabetes mellitus Typ 2, dem nichtinsulinabhängigen Diabetes, kann die Bauchspeicheldrüse zwar noch Insulin herstellen, aber das Hormon wirkt im Körper nicht richtig oder es reicht nicht aus, um den Bedarf zu decken. Die Tabelle verdeutlicht die wesentlichen Unterschiede zwischen Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 und nennt die häufigsten Symptome.

Diabetes mellitus
Typ 1
Diabetes mellitus
Typ 2
Das Hormon Insulin

Insulin fehlt im Körper.

Die Patienten sind auf Insulinspritzen oder -pumpen angewiesen.

Insulin ist vorhanden, wirkt aber im Körper nicht richtig oder reicht nicht aus.

Bei leichter Ausprägung benötigen die Patienten kein Insulin. Oft ist dann eine Veränderung der Lebensgewohnheiten ausreichend: Gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung gehören zur Therapie. Reicht das nicht aus, erfolgt eine Behandlung mit Tabletten. Bleibt der Blutzucker trotzdem dauerhaft zu hoch, kommt eine Insulintherapie dazu.

Symptome

Anfangs keine. Erst wenn 80 bis 90 Prozent der Insulin produzierenden Zellen abgestorben sind, steigt der Blutzucker drastisch an und es kommt zu ausgeprägten Symptomen wie

  • großem Durst,
  • häufigem Wasserlassen,
  • starkem Gewichtsverlust,
  • Schwächegefühl bis hin zur
  • Entgleisung des Stoffwechsels mit Koma.

Typ 2 entwickelt sich langsam und kann über Jahre keine oder kaum Beschwerden verursachen. Symptome können sein:

  • Abgeschlagenheit,
  • häufigeres Wasserlassen,
  • stärkerer Durst oder/und
  • schlecht heilende Wunden.
Häufigkeit – nach Schätzungen der Deutschen Diabetes GesellschaftEtwa 300.000 Menschen in DeutschlandEtwa 5 bis 6 Millionen Menschen in Deutschland

 

 

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