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Online-Therapie für Hinterbliebene von Krebskranken

Der Tod eines nahestehenden Menschen führt bei manchen Betroffenen zu einer langanhaltenden Trauerreaktion. Eine neue Online-Therapie der Universität Leipzig richtet sich speziell an Angehörige, die einen Menschen durch eine hämatologische Krebserkrankung (Formen von Blutkrebs) verloren haben.

Verhaltenstherapeutischer Ansatz

Ambulante Therapien können bei der Trauerarbeit unterstützen, erfordern aber teilweise lange Wartezeiten. Das Angebot der Universität Leipzig ist internetbasiert und beruht auf kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlungsansätzen. Der Austausch findet über ein sicheres Portal statt. Die Therapie dauert fünf Wochen. In dieser Zeit erhalten die Teilnehmer Schreibaufgaben, die sie dabei anleiten und unterstützen, das Erlebte zu verarbeiten.

Voraussetzungen für die Teilnahme

Wer an dem Programm teilnehmen will, muss folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie haben einen nahestehenden Menschen durch eine hämatologische Krebserkrankung (Leukämie oder Lymphom) verloren.
  • Sie fühlen sich durch den Verlust sehr belastet.
  • Der Tod der Person liegt mindestens sechs Monate zurück.
  • Sie sind mindestens 18 Jahre alt, sprechen und schreiben fließend Deutsch und haben Zugang zum Internet.

Die Therapie findet im Rahmen einer Studie statt. Die Wissenschaftler wollen herausfinden, wie wirksam eine internetbasierte Trauertherapie Hinterbliebenen helfen kann. Deshalb werden die Teilnehmer gebeten vor und nach der Behandlung Online-Fragebögen auszufüllen. Die Teilnahme ist kostenlos.

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