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Meditation und Achtsamkeitstraining

In der Meditation, die auch im Achtsamkeitstraining genutzt wird, beruhigen Sie Ihren Geist durch Wahrnehmungs- und Konzentrationsübungen. Es geht darum, sich auf die Gegenwart zu fokussieren und gelassen zu bleiben.

Meditation – und ihr Ziel

Mit Meditationstechniken üben Sie, Sorgen, Gedanken oder Grübeleien über die Vergangenheit und Zukunft loszulassen. Meditationsübungen helfen, ruhig zu werden, sich auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren und zu gedanklicher Klarheit zu kommen. In vielen Religionen und Kulturen sind Meditationstechniken fest verankert. Auch das Achtsamkeitstraining bedient sich verschiedener Meditationstechniken, hat jedoch keine religiösen Wurzeln.

Meditationstechniken können in zwei Gruppen eingeteilt werden:

  1. Die passive (kontemplative) Meditation wird stets im stillen Sitzen oder Liegen praktiziert. Oft sagen sich Meditierende innerlich ein Mantra wie „OM“ vor.
  2. Zur aktiven Meditation gehören beispielsweise die Geh-Meditation und achtsames Verhalten.

Meditieren kann jeder, unabhängig von Alter oder körperlichem Zustand. Allerdings ist die Meditation kein Schnellverfahren. Regelmäßiges Üben, am besten täglich, ist sehr wichtig.

Meditation – und ihre Vorteile

Die Vorteile, die sich durch Meditation einstellen können, sind vielfältig. Besonders die positive Wirkung des Achtsamkeitstrainings ist in zahlreichen Studien wissenschaftlich belegt:

  • Stärkere Konzentrationsfähigkeit
  • Mehr Gelassenheit und mentale Entspannung
  • Abbau von Ängsten und Sorgen und dem damit verbundenen Gedankenkarussell
  • Bessere Stressbewältigung
  • Geistige Ruhe: Probleme und Sorgen besser bewältigen

Meditation zum Ausprobieren

Probieren Sie es am besten selbst einmal aus. Die folgende Anleitung bietet Ihnen einen ersten Eindruck.

Meditation: Übung zur inneren Einkehr

  • Setzen Sie sich auf ein nicht zu weiches Kissen. Überkreuzen Sie Ihre Beine wie im Schneidersitz. Sollte Ihnen diese Position schwerfallen, setzen Sie sich auf einen Stuhl, ohne sich anzulehnen.
  • Ihr Rücken ist aufrecht und gerade. Ihr Kinn ganz leicht zum Brustkorb geneigt.
  • Ihre Hände ruhen mit den Handrücken auf Ihren Knien (beim Sitzen auf dem Stuhl auf Ihren Oberschenkeln). Ihr Daumen und Ihr Zeigefinger dürfen sich berühren, die restlichen drei Finger sind lang gestreckt.
  • Atmen Sie ruhig ein und aus.
  • Richten Sie Ihren Blick auf einen Gegenstand in Ihrer Nähe, beispielsweise eine brennende Kerze, oder auf den Boden. Alternativ schließen Sie die Augen.
  • Aufkommende Gedanken und Gefühle lassen Sie vorbeiziehen wie Wolken am Himmel.
  • Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit immer wieder auf die Region unterhalb Ihres Bauchnabels oder auf Ihren Atem.
  • Wenn Sie von Gedanken oder Gefühlen abgelenkt werden, dann nehmen Sie das gelassen hin, denn es ist völlig normal. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit einfach wieder auf die Atmung oder Ihren Bauchnabel.

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