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Krankengeld für kurzzeitig und unständig Beschäftigte

Auch wenn Sie nur kurzzeitig oder unständig beschäftigt sind, lohnt sich eine Absicherung für den Fall, dass Sie längerfristig erkranken.

Haben kurzzeitig Beschäftigte Anspruch auf Krankengeld?

Ist Ihr Arbeitsverhältnis auf bis zu zehn Wochen begrenzt, haben Sie keinen Anspruch auf Krankengeld. Deshalb zahlen Sie auch nur den ermäßigten Beitrag zur Krankenversicherung. Sie können allerdings zu Beginn der Beschäftigung wählen: Für einen Anspruch auf Krankengeld ab dem 43. Tag Ihrer Arbeitsunfähigkeit zahlen Sie dann den allgemeinen Beitragssatz.

So berechnet sich das Krankengeld

Die Höhe des kalendertäglichen Krankengeldes richtet sich nach dem regelmäßigen Einkommen. Im Allgemeinen sind das 70 Prozent vom Brutto, jedoch höchstens 90 Prozent vom Netto. Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld werden dazugezählt. Das Krankengeld ist auf einen gesetzlichen Höchstbetrag von 98,88 Euro pro Tag (Wert 2016) begrenzt. Wir kümmern uns für Sie um die zur Berechnung erforderliche Verdienstbescheinigung.

Beitragsfrei versichert, so lange Sie Krankengeld erhalten

Während Sie Krankengeld bekommen, sind Sie bei uns beitragsfrei krankenversichert. Um Ihren Versicherungsschutz zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung zu erhalten, zahlen Sie die Beiträge dafür von Ihrem Krankengeld. Für die „Arbeitgeberanteile“ kommt Ihre AOK auf. Auch um die Überweisung an den jeweiligen Sozialversicherungsträger kümmern wir uns.

So berechnet sich das Krankengeld – eine Beispielrechnung

Beträgt Ihr monatliches Bruttoarbeitsentgelt 2.100 Euro (2.100 : 30 Kalendertage = 70 Euro täglich) und Ihr Nettoarbeitsentgelt 1.400 Euro (1.400 : 30 = 46,67 Euro täglich), wird Ihr Krankengeld wie folgt berechnet:

70 Prozent des Bruttoarbeitsentgelts
70 Prozent von 70 Euro
49 Euro
Höchstens 90 Prozent des Nettoarbeitsentgelts
90 Prozent von 46,67 Euro
42 Euro
Höhe des täglichen Krankengeldes42 Euro *

* abzüglich der Beiträge zur Pflege-, Rente- und Arbeitslosenversicherung, wenn dort Versicherungspflicht besteht.

Wir beraten Sie individuell

Bei der AOK ist die persönliche Beratung zum Krankengeld ganz selbstverständlich Teil unseres Services. Inzwischen ist dieser Service sogar für alle gesetzlichen Krankenkassen Pflicht, bedarf aber Ihrer Zustimmung. Die Beratung hat für Sie viele Vorteile, denn Ihr persönlicher Berater

  • betreut Sie während Ihrer Arbeitsunfähigkeit individuell und umfassend,
  • erklärt Ihnen, worauf Sie bei der Beantragung von Krankengeld achten müssen, und unterstützt Sie bei den Formalitäten,
  • hilft Ihnen bei der Vereinbarung erforderlicher Behandlungstermine,
  • unterstützt Sie bei der stufenweisen Wiedereingliederung in den Arbeitsalltag,
  • berät Sie beim Ausfüllen notwendiger Anträge, beispielsweise für Reha-Maßnahmen und
  • steht für Ihre Fragen gern zur Verfügung.

Weitere Leistungen der AOK

Versicherten, die länger als sechs Wochen arbeitsunfähig sind, zahlt die AOK in der Regel Krankengeld.
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Wenn ein Kind erkrankt und Mutter oder Vater zu Hause bleiben muss, zahlt die AOK Krankengeld für die Betreuung des Kindes.
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Benötigen Sie aufgrund einer akuten Erkrankung, einem Krankenhausaufenthalt oder einer Reha Hilfe im Haushalt, unterstützen wir Sie.
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