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Körperliche Entwicklung: Jedes Kind hat sein eigenes Tempo

Im ersten Lebensjahr entwickeln Kinder sich sehr schnell. Eltern wollen dann wissen, ob alles in Ordnung ist.

Das Baby entdeckt die Welt

In den ersten Lebenswochen haben Babys bereits Kraft in den Muskeln, können sie aber noch nicht zielgerichtet und bewusst einsetzen. Erst mit etwa drei Monaten lernen sie, das Köpfchen zu heben, geradeaus zu schauen und Mama oder Papa mit den Augen zu fixieren. Sie stützen sich dabei auf Ellbogen oder Händen ab. Bis Ihr Baby den Kopf selbst halten kann, müssen Sie ihn beim Tragen immer mit einer Hand abstützen.

Mit einem halben Jahr ...

... kann Ihr Kind den Kopf seitlich drehen sowie nach unten oder oben blicken. Und auch Gegenstände greift es jetzt immer geschickter. Um den siebten Monat können viele Babys schon robben, rutschen und sich aus eigener Kraft drehen. Jetzt ist größte Vorsicht geboten: Lassen Sie Ihr Baby nie unbeaufsichtigt auf dem Wickeltisch liegen, um schwere Unfälle zu vermeiden. Wenn das Kind auf dem Bauch liegt, versucht es jetzt – zunächst noch zaghaft, später immer kräftiger – robbend vorwärts zu kommen.

Mit einem Dreivierteljahr ...

... etwa stemmt sich das Baby auf Hände und Knie und beginnt zu krabbeln. Manche „Krabbelverweigerer“ rutschen rasant mit dem Hinterteil durch die Wohnung. Es gibt auch wenige Kinder, die durchs Zimmer rollen, oder solche, die sich nur auf dem Rücken in der Haltung einer „Brücke“ fortbewegen. Wenn Ihr Krabbelkind sich um die eigene Körperachse drehen und von der Bauchlage in die Kriechlage übergehen kann, beginnt es auch kurz darauf, sich selbstständig aufzusetzen. Zwischen dem 9. und dem 15. Monat ziehen sich Kinder an Stühlen, Tischbeinen und anderen Möbelstücken in den Stand hoch – und wagen ganz allein die ersten tapsigen Schritte.

Wichtig: Geben Sie Ihrem Kind die Zeit, die es braucht.

Regelmäßige Gesundheitschecks für kleine Versicherte

Im ersten Lebensjahr prüft der Kinderarzt regelmäßig, ob sich Ihr Baby gesund entwickelt. Die ersten Vorsorgeuntersuchungen (U1 und U2) finden nach der Geburt und einige Tage später statt, U3 bis U6 dann im Laufe der kommenden zwölf Monate. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen trägt der Arzt in das gelbe Vorsorgeheft ein. Diesen „Gesundheits-Personalausweis“ Ihres Kindes sollten Sie deshalb immer mitnehmen. Die AOK trägt die Kosten für die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen Ihres Babys. Übrigens: Damit die Kinderarzt-Termine im Alltag nicht untergehen, informieren wir Sie rechtzeitig über die nächste U-Untersuchung.

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