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Kindergesundheit

Schenken Sie Ihrem Kind ungeteilte Aufmerksamkeit und unterstützen Sie damit seine Gesundheit. Die aktuelle AOK-Familienstudie enthält viele wertvolle Tipps dazu.

Gesundheitliche Signale wahrnehmen

Bauchweh oder Kopfschmerzen? Achten Sie auf die Signale Ihres Kindes. Ist es körperlich krank oder sind die „Bauchschmerzen“ vielleicht seelischer Art? Am besten können Sie mögliche gesundheitliche Probleme erkennen, wenn Sie einen engen Kontakt zu Ihrem Kind haben. Schenken Sie ihm so oft wie möglich ungeteilte Aufmerksamkeit und sprechen Sie offen über kleine und große Probleme, allgemeine und ganz persönliche Themen. Beim gemeinsamen Spielen, Toben, Lachen und Sprechen lernen Sie die Persönlichkeit Ihres Kindes immer besser kennen. So fällt es Ihnen leichter, über mögliche gesundheitliche Beschwerden zu sprechen und sie richtig einzuschätzen.

Tipps zur Kindergesundheit

Tipp1: Bewegt, fit und gesund

Die meisten Kinder lieben Bewegung. Und das ist gut so, denn Bewegung senkt das Risiko für die Entstehung von Diabetes, Haltungsschäden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Damit die Bewegungsfreude bleibt, sollten Kinder in einem bewegungsfreundlichen Umfeld aufwachsen. Das bedeutet: Kinder sollten pro Tag mindestens 15 Minuten Sport treiben, 60 Minuten toben und spielen und sich zusätzlich zwischen 50 und 60 Minuten bewegen. Sollten Sie selbst nicht genug Zeit dafür haben, melden Sie Ihr Kind doch im Sportverein an. In der Regel wird zweimal pro Woche 60 bis 90 Minuten trainiert. Der Weg zum Kindergarten oder zur Schule wird zu Fuß, mit Rad oder Roller zurückgelegt. Und Toben auf dem Spielplatz sorgt dann für die restliche Bewegungszeit.

Tipp 2: Gesundheit geht durch den Magen

Die Grundlagen für ein gesundes Essverhalten werden in der Kindheit in den ersten zehn Jahren gelegt. Deshalb sollte die Familienküche frisch, vollwertig, bunt, abwechslungsreich – und natürlich mit ganz viel Liebe gewürzt sein. Bunt wird’s durch Gemüse und Obst, Getreideprodukte sorgen zusätzlich für Ballaststoffe und fettarme Milchprodukte gibt’s für starke Knochen. Naschen ist erlaubt, aber in Maßen und am besten nur zu bestimmten Zeiten. Und natürlich Trinken nicht vergessen. Am besten ungesüßten Kräuter- oder Früchtetee, Wasser oder Fruchtsaftschorlen im Verhältnis 1:3.

Tipp 3: Früherkennung lohnt sich

Die AOK erinnert Sie regelmäßig an die Früherkennungsuntersuchungen für Ihre Kinder. Nutzen Sie dieses Angebot und informieren Sie sich hier ausführlich über die Gesundheit Ihres Kindes. Bei Fragen zur körperlichen, psychischen und emotionalen Entwicklung ist ein Arzt der richtige Ansprechpartner. Er kann beurteilen, ob sich Ihr Kind altersgemäß verhält oder ob gesundheitliche Beeinträchtigungen vorliegen. Je früher Entwicklungsverzögerungen oder andere Entwicklungen erkannt werden, desto einfacher können sie in der Regel therapiert werden.

Tipp 4: Keine Panik

Ihr Kind fühlt sich nicht wohl? Jetzt heißt es Ruhe bewahren, genau hinsehen und dann entscheiden, was zu tun ist. Eine Erkältung ohne Fieber können Sie mit Hausmitteln selbst bekämpfen. Bei einem aufgeschrammten Knie oder einer leichten Verstauchung helfen ein Pflaster oder Sportsalbe und liebevoller Zuspruch. Ist der Gang zum Arzt einmal notwendig, machen Sie keine falschen Versprechungen und stellen Sie auch keine Belohnung in Aussicht. Ein solches Verhalten macht Ihr Kind nur misstrauisch und führt vielleicht zu Enttäuschungen und einem Vertrauensverlust. Erklären Sie Ihrem Kind, dass der Arzt versuchen wird, ihm zu helfen. Und selbstverständlich dürfen ein Kuscheltier zum Trösten und ein Lieblingsbuch für die Zeit im Wartezimmer mit.

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