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Impfen – ja oder nein

Ab der sechsten Woche können Säuglinge geimpft werden. Manche Eltern sind sich unsicher, ob sie ihren Nachwuchs tatsächlich impfen lassen sollten. Die AOK erläutert die Gründe, die für das Impfen sprechen, und räumt mit Irrtümern auf. Hier die häufigsten Fragen:

Impfen – ist das wirklich notwendig?

Ja, unbedingt! Zum einen schützen Impfungen Sie und Ihre Kinder vor Infektionskrankheiten, die nur schwer zu behandeln sind. Zum anderen trägt konsequentes Impfen dazu bei, dass viele gefährliche Krankheiten langfristig verschwinden werden. Wenn viele Kinder und Erwachsene geimpft sind, hilft das auch anderen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Hierzu zählen immungeschwächte Menschen oder Babys, die noch zu jung zum Impfen sind.

Soll ich mich auch gegen Krankheiten impfen lassen, die es praktisch gar nicht mehr gibt?

In Deutschland sind viele Krankheiten wie Diphtherie selten geworden, das stimmt. Die Erreger können aber aus anderen Ländern eingeführt werden, in denen weniger geimpft wird und diese Krankheiten noch immer ein großes Problem darstellen. Um mit den Erregern des Wundstarrkrampfes in Berührung zu kommen, brauchen Sie gar nicht weit zu fahren. Tetanuserreger tummeln sich im Erdreich vor Ihrer Haustür oder in Ihrem Garten. Schon über kleinste Kratzer können die Bakterien in den Körper gelangen. Wenn man nicht geimpft ist, kann es zu einer schweren Infektion kommen.

Sind Masern wirklich gefährlich?

Gefährliche Komplikationen werden oft unterschätzt. Bei Masern kann es zu einer Entzündung des Gehirns (Masernenzephalitis) kommen, die zu bleibenden Behinderungen führen oder sogar tödlich enden kann. Impfen rettet Leben: Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sank aufgrund weltweiter Impfprogramme die Anzahl der Maserntoten von 562.000 im Jahr 2000 auf 122.000 im Jahr 2012.

Und was ist mit den Risiken?

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. In der Regel sind die heutigen Impfstoffe gut verträglich und unerwünschte Nebenwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet. Soweit möglich sollten Impfungen als Mehrfachimpfungen verabreicht werden, eine Spritze verhindert somit gleich mehrere Krankheiten. Typische Impfreaktionen sind Rötungen oder eine Schwellung an der Einstichstelle. Sie sind meist harmlos und klingen nach wenigen Tagen wieder ab. Auch Unwohlsein, Fieber oder grippeartige Beschwerden sind möglich und sollten nach ein bis zwei Tagen wieder abklingen.

Überfordern Mehrfachimpfungen das Immunsystem von Babys?

Schon das Immunsystem von Babys ist täglich mit einer Vielzahl von Erregern aus der Umwelt konfrontiert. Diese Auseinandersetzung tut dem Immunsystem gut und regt es an. Impfungen sind lediglich eine kontrollierte und dosierte Form eines solchen Kontaktes. Frühes Impfen ist wichtig, weil Babys sich ab dem ersten Lebenstag mit Viren und Bakterien anstecken können.

Grippeimpfung ja oder nein – die Fakten

Wäre die Grippeimpfung auch für Sie wichtig oder sollten Sie es doch besser lassen? Die Faktenbox hilft beim Abwägen.

Gegen Masern impfen – die Fakten

Masern, Mumps und Röteln sind typische Kinderkrankheiten. Die AOK-Faktenbox gibt Eltern einen Überblick über Nutzen und Risiken der Dreifach-Impfung.

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