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Impfen im Überblick

Impfungen gehören zu den wichtigsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen, um Kinder und Erwachsene vor schweren Krankheiten zu schützen. Deshalb übernimmt die AOK die Kosten vieler lebensrettender Impfungen.

Diese Impfungen bezahlt die AOK

Die AOK übernimmt die Kosten für alle hier aufgeführten Impfungen. Diese rechnet der Arzt oder Kinderarzt direkt mit der AOK ab. Bei der Übernahme der Impfkosten richten wir uns nach der Schutzimpfungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses. Diese basiert auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Lassen Sie sich dennoch von Ihrem Arzt beraten, welche Impfungen für Sie oder Ihre Familie aktuell notwendig sind.

Grundimmunisierung gegen ...

Rotaviren

Rotaviren lösen heftige Durchfälle aus. Gefährlich vor allem für Säuglinge.

Babys ab sechs Wochen in zwei bis drei Impfdosen.

Diphtherie

Grundimmunisierung von Babys und Kleinkindern – bevorzugt mit Kombinationsimpfstoffen in vier Kombinationsimpfungen zur Grundimmunisierung.

Erwachsene brauchen alle zehn Jahre eine Auffrischung gegen Diphtherie und Tetanus und sollten sich einmalig gegen Keuchhusten impfen lassen.

Gegen Polio wird bei fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung aufgefrischt oder eine vom Arzt verordnete Impfung bei Bedarf gegeben.

Impfung gegen Pneumokokken als Standardimpfung für Erwachsene ab 60 Jahre. Bei Bedarf für Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Grundimmunisierung von Babys und Kleinkindern – bevorzugt mit Kombinationsimpfstoffen in vier Kombinationsimpfungen zur Grundimmunisierung.

Tetanus (Wundstarrkrampf)

Ein von Bakterien gebildetes Gift kann Nervenzellen befallen und zu Muskelkrämpfen führen. Kann tödlich verlaufen.

Grundimmunisierung von Babys und Kleinkindern – bevorzugt mit Kombinationsimpfstoffen in vier Kombinationsimpfungen zur Grundimmunisierung.

Erwachsene brauchen alle zehn Jahre eine Auffrischung gegen Diphtherie und Tetanus und sollten sich einmalig gegen Keuchhusten impfen lassen.

Gegen Polio wird bei fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung aufgefrischt oder eine vom Arzt verordnete Impfung bei Bedarf gegeben.

Impfung gegen Pneumokokken als Standardimpfung für Erwachsene ab 60 Jahre. Bei Bedarf für Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Poliomyelitis (Kinderlähmung)

Polioviren können Lähmungen verursachen (oft in den Beinen). Möglich ist auch ein Befall des gesamten Kreislaufes.

Grundimmunisierung von Babys und Kleinkindern – bevorzugt mit Kombinationsimpfstoffen in vier Kombinationsimpfungen zur Grundimmunisierung.

Erwachsene brauchen alle zehn Jahre eine Auffrischung gegen Diphtherie und Tetanus und sollten sich einmalig gegen Keuchhusten impfen lassen.

Gegen Polio wird bei fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung aufgefrischt oder eine vom Arzt verordnete Impfung bei Bedarf gegeben.

Impfung gegen Pneumokokken als Standardimpfung für Erwachsene ab 60 Jahre. Bei Bedarf für Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Hepatitis B

Infiziert die Leber bis zu ihrer Zerstörung.

Grundimmunisierung von Babys und Kleinkindern – bevorzugt mit Kombinationsimpfstoffen in vier Kombinationsimpfungen zur Grundimmunisierung.

Erwachsene brauchen alle zehn Jahre eine Auffrischung gegen Diphtherie und Tetanus und sollten sich einmalig gegen Keuchhusten impfen lassen.

Gegen Polio wird bei fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung aufgefrischt oder eine vom Arzt verordnete Impfung bei Bedarf gegeben.

Impfung gegen Pneumokokken als Standardimpfung für Erwachsene ab 60 Jahre. Bei Bedarf für Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Keuchhusten (Pertussis)

Schwere Hustenanfälle, besonders bei Babys gefährlich.

Grundimmunisierung von Babys und Kleinkindern – bevorzugt mit Kombinationsimpfstoffen in vier Kombinationsimpfungen zur Grundimmunisierung.

Erwachsene brauchen alle zehn Jahre eine Auffrischung gegen Diphtherie und Tetanus und sollten sich einmalig gegen Keuchhusten impfen lassen.

Gegen Polio wird bei fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung aufgefrischt oder eine vom Arzt verordnete Impfung bei Bedarf gegeben.

Impfung gegen Pneumokokken als Standardimpfung für Erwachsene ab 60 Jahre. Bei Bedarf für Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Haemophilus influenzae Typ b (Hib)

Verursacht eine Erkrankung der Atemwege. Bei Kindern häufig auch eine Hirnhautentzündung während der ersten Lebensjahre.

Grundimmunisierung von Babys und Kleinkindern – bevorzugt mit Kombinationsimpfstoffen in vier Kombinationsimpfungen zur Grundimmunisierung.

Erwachsene brauchen alle zehn Jahre eine Auffrischung gegen Diphtherie und Tetanus und sollten sich einmalig gegen Keuchhusten impfen lassen.

Gegen Polio wird bei fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung aufgefrischt oder eine vom Arzt verordnete Impfung bei Bedarf gegeben.

Impfung gegen Pneumokokken als Standardimpfung für Erwachsene ab 60 Jahre. Bei Bedarf für Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Pneumokokken

Bakterielle Infektion, die Hirnhaut-, Lungen- und Mittelohrentzündungen verursachen kann.

Grundimmunisierung von Babys und Kleinkindern – bevorzugt mit Kombinationsimpfstoffen in vier Kombinationsimpfungen zur Grundimmunisierung.

Erwachsene brauchen alle zehn Jahre eine Auffrischung gegen Diphtherie und Tetanus und sollten sich einmalig gegen Keuchhusten impfen lassen.

Gegen Polio wird bei fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung aufgefrischt oder eine vom Arzt verordnete Impfung bei Bedarf gegeben.

Impfung gegen Pneumokokken als Standardimpfung für Erwachsene ab 60 Jahre. Bei Bedarf für Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Influenza (Grippe)

Bei älteren Menschen oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann die echte Grippe lebensbedrohlich sein.

Chronisch Kranke, Schwangere, Personen ab 60 Jahre und Menschen mit erhöhter Infektionsgefahr (zum Beispiel medizinisches Personal) sollten jährlich mit dem aktuellen Impfstoff geimpft werden.

Masern

Masern können zu Lungen- und Gehirnentzündung führen.

Kombinationsimpfung für Kinder ab elf Monate in zwei Impfdosen. Schwangere sollten gegen Röteln und Windpocken geimpft sein. Eine einmalige Masernimpfung empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) allen, die nach 1970 geboren wurden, älter als 18 Jahre sind und einen unklaren Impfstatus haben oder nur einmal in der Kindheit gegen Masern geimpft wurden.

Mumps

Mumps kann Hoden-, Hirnhaut- und Gehirnentzündungen nach sich ziehen.

Kombinationsimpfung für Kinder ab elf Monate in zwei Impfdosen. Schwangere sollten gegen Röteln und Windpocken geimpft sein. Eine einmalige Masernimpfung empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) allen, die nach 1970 geboren wurden, älter als 18 Jahre sind und einen unklaren Impfstatus haben oder nur einmal in der Kindheit gegen Masern geimpft wurden.

Röteln

Infizieren sich Schwangere mit Röteln, kann es beim Baby zu Fehlbildungen kommen.

Kombinationsimpfung für Kinder ab elf Monate in zwei Impfdosen. Schwangere sollten gegen Röteln und Windpocken geimpft sein. Eine einmalige Masernimpfung empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) allen, die nach 1970 geboren wurden, älter als 18 Jahre sind und einen unklaren Impfstatus haben oder nur einmal in der Kindheit gegen Masern geimpft wurden.

Windpocken (Varizellen)

Sehr ansteckend, Haut bildet stark juckende Bläschen.

Kombinationsimpfung für Kinder ab elf Monate in zwei Impfdosen. Schwangere sollten gegen Röteln und Windpocken geimpft sein. Eine einmalige Masernimpfung empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) allen, die nach 1970 geboren wurden, älter als 18 Jahre sind und einen unklaren Impfstatus haben oder nur einmal in der Kindheit gegen Masern geimpft wurden.

Gebärmutterhalskrebs

Humane Papillomviren (HPV) können Gebärmutterhalskrebs auslösen.

Mädchen von neun bis 14 Jahren in zwei bis drei Impfdosen.

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

Wird von Zecken übertragen, kann Hirnhautentzündung führen.

Empfohlen für alle, die in FSME-Risikogebieten leben oder in diese reisen.

Meningokokken C

Bakterielle Infektion, die Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung verursachen kann.

Einmalige Impfung für Kinder ab 12 Monaten.

Impfen schützt Sie und Ihre Mitmenschen

Impfungen schützen langfristig vor lebensgefährlichen Krankheiten. Bei der Impfung werden Körper und Immunsystem mit Krankheitserregern konfrontiert. Die körpereigene Abwehr bildet daraufhin die passenden Antikörper. Kommt der Körper später mit Erregern in Kontakt, kann die Krankheit nicht ausbrechen oder tritt nur abgeschwächt auf. Mit Ihrem Impfschutz bewahren Sie auch andere vor schweren Krankheiten. Denn manche Menschen, beispielsweise mit einem geschwächten Immunsystem, können sich nicht impfen lassen. Umso besser also, wenn die Menschen in deren Umfeld auf einen intakten Impfschutz achten.

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