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Heuschnupfen

Heuschnupfen ist eine Allergie auf Pollen. Besonders häufig wird sie von den Pollen der Haselnuss, Erle und Birke ausgelöst.

Pollenflugzeiten

Heuschnupfen hat im Frühjahr Hochsaison, dann ist der Pollenflug besonders intensiv. Doch auch in anderen Jahreszeiten kommt es zu einer Belastung mit allergieauslösenden Pollen. Der Pollenkalender weist einen Flug von Haselnuss- und Erlenpollen schon im Januar aus. Im März und April machen Birkenpollen Allergikern stark zu schaffen. Danach beginnt der Pollenflug vieler Gräser und Getreidearten. Kräuter wie etwa Beifuß oder Ambrosia verursachen als Spätblüher im Sommer und Frühherbst allergische Reaktionen.

Tipps: So reduzieren Sie die Pollenbelastung

Kennen Sie die Pflanzen, deren Pollen für Ihren Heuschnupfen verantwortlich sind, dann achten Sie auf Meldungen über den aktuellen, regionalen Pollenflug im Radio oder im Internet. An Tagen mit starkem Allergierisiko halten Sie sich möglichst wenig im Freien auf. Im Haus hilft:

  • Tägliches Staubwischen und häufige, möglichst feuchte Bodenreinigung
  • Gründliches Durchlüften nach Regen
  • Keine getragene Kleidung im Schlafzimmer aufbewahren, weil Pollen an ihr haften.
  • Wäsche nur in Innenräumen trocknen.
  • Eventuell Luftfilter im Schlafzimmer einbauen.

Behandlung mit Medikamenten

wirksamste Maßnahme, um allergische Reaktionen zu verhindern, ist, den Kontakt mit diesen Allergenen zu vermeiden. Wenn das nicht möglich ist, lassen sich die Symptome mit Medikamenten lindern. Die Arzneien wirken entweder akut oder vorbeugend.

helfen gegen Juckreiz und Hautausschlag, lindern Schwellungen der Schleimhäute und stoppen Niesattacken.

wirkt nicht bei akuten Beschwerden, sondern wird vorbeugend angewandt.

verhindert Entzündungen nach allergischen Reaktionen. Es ist als Nasen- oder Inhalationsspray sowie Kortisonhaltige Salbe erhältlich. Nicht geeignet sind abschwellende Nasentropfen oder -sprays.

Spezifische Immuntherapie

Die sogenannte Hyposensibilisierung setzt die Überempfindlichkeit gegen Allergene herab. Der Patient bekommt immer stärkere Dosen des Allergieauslösers über einen Zeitraum verabreicht. Dadurch gewöhnt sich das Immunsystem an den Stoff. Die Reaktionen schwächen ab oder verschwinden ganz. In vielen Fällen kann eine Hyposensibilisierung bei Pollenallergikern auch den sogenannten Etagenwechsel, also die Entwicklung eines allergischen Asthmas, verhindern.

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