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Stillen: Fragen und Antworten

Der Weg zu einer entspannten Stillmahlzeit ist manchmal schwierig. Wir haben die wichtigsten Antworten, damit das Stillen bei Ihnen und Ihrem Baby gut klappt.

Die wichtigsten Antworten

Wie viel Bäuerchen ist normal?

Bäuerchen und Spucken gehen oft einher. Durch das gierige Saugen schluckt das Baby oftmals zu viel Luft, die es nach der Mahlzeit durch das Aufstoßen wieder loswird. Beim Aufstoßen spuckt der Säugling häufig einen Teil der Nahrung wieder aus – das ist normal. Erbricht Ihr Kind jedoch mehrmals täglich große Mengen oder direkt nach der Mahlzeit in hohem Bogen und verliert dabei an Gewicht, sollten Sie unverzüglich Ihren Kinderarzt aufsuchen.  

Mein Baby nimmt ab – muss ich mir Sorgen machen?

Keine Angst: Neugeborene können in den ersten Tagen ihres Lebens bis zu zehn Prozent ihres Geburtsgewichts verlieren. Spätestens nach zwei Wochen sollte Ihr Baby jedoch wieder sein ursprüngliches Gewicht erreicht haben. Als Faustregel gilt: Im ersten halben Lebensjahr sollten Säuglinge pro Woche durchschnittlich 110 Gramm zunehmen. Mit fünf bis sechs Monaten haben die meisten Kinder ihr Geburtsgewicht verdoppelt.  

Milchstau – was ist zu tun?

Anzeichen für einen Milchstau ist eine gerötete, schmerzhafte Stelle an Brust oder Brustwarze. Wenn die Brust nicht richtig entleert wurde, führt der Milchüberschuss zum Stau in den Milchgängen. Entspannung schafft ein feuchtwarmer Umschlag oder eine warme Dusche vor dem Stillen. In den Stillpausen können Sie zusätzlich die Brust mit Quark- oder Kohlwickeln angenehm kühlen: Einfach den Quark auf einen Waschlappen streichen und auflegen oder die gewaschenen Kohlblätter direkt auf die Brust legen. Bitte dabei die Brustwarzen aussparen.        

Was haben Fieber und Schüttelfrost bei mir als Mutter zu bedeuten?

Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen sind erste Anzeichen für eine Brustentzündung. Auch eine berührungsempfindliche oder geschwollene Brust weist darauf hin. Bitte befragen Sie möglichst rasch Ihren Arzt oder Ihre Hebamme. Kühlen Sie die Brust zwischen den Stillzeiten mit kalten Quarkkompressen und verzögern Sie das Anlegen auf etwa alle zwei Stunden. Ihr Arzt kann Ihnen gegebenenfalls stillfreundliche Antibiotika verschreiben.  

Sind Stilltees sinnvoll?

Klare Antwort: ja. Stilltees kurbeln den Milchfluss an und entspannen somit die gesamte Stillsituation. Es gibt sie fertig gemischt in der Apotheke. Sie können sich natürlich auch Ihren eigenen Tee zusammenstellen: Einfach je 20 g Fenchel-, Kümmel-, Anissamen und Brennnesselblätter mischen und davon zwei gehäufte Esslöffel mit einem halben Liter kochendem Wasser überbrühen. Zehn Minuten ziehen lassen und abseihen. Trinken Sie davon drei bis vier Tassen über den Tag verteilt.

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