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Antworten auf die häufigsten Fragen zur Selbstverwaltung

Die soziale Selbstverwaltung der Gesetzlichen Krankenversicherungen wird mitunter verwechselt mit der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Krankenversicherungen und Krankenhäuser. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Selbstverwaltung und den Unterschieden.

Was ist die soziale Selbstverwaltung?

Die Selbstverwaltung ist das tragende Prinzip der Sozialversicherung. In der sozialen Selbstverwaltung entscheiden die Betroffenen, meist Versicherte und Arbeitgeber, durch ihre gewählten Vertreter im Verwaltungsrat über wesentliche Belange der Sozialversicherung. Die Verwaltungsratsmitglieder stehen in direktem Kontakt zur Basis und können so versuchen, die Probleme sachgerecht und lebensnah zu lösen – im Sinne der Interessen aller Versicherten und Arbeitgeber.

Wer wählt den Verwaltungsrat in der Gesetzlichen Krankenversicherung?

In der Regel wählen Versicherte und Arbeitgeber ihre Vertreter aufgrund von getrennten Vorschlagslisten in den Verwaltungsrat. Damit erhalten diejenigen einen Einfluss, die mit ihren Beiträgen die soziale Absicherung im Wesentlichen finanzieren. Regionen, Branchen und Fachgruppen sollen im Verwaltungsrat ausgewogen vertreten sein. Die Sozialwahl zum Verwaltungsrat findet alle sechs Jahre statt.

Was ist die gemeinsame Selbstverwaltung der Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen?

Von der sozialen Selbstverwaltung ist die gemeinsame Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen zu unterscheiden. Ihr oberstes Gremium ist der Gemeinsame Bundesausschuss. Ihm gehören Vertreter der Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung an. Seit 2004 haben auch Patientenvertreter aus vier bundesweiten Organisationen ein Mitberatungs- und Anhörungsrecht im Gemeinsamen Bundesausschuss.

Welche Aufgaben erfüllt der Gemeinsame Bundesausschuss?

Der Gemeinsame Bundesausschuss entscheidet darüber, welche Leistungen gesetzlich Krankenversicherte konkret bekommen sollen. Das Gremium kann also den Katalog der Leistungen, die von den Krankenkassen bezahlt werden, ergänzen oder einschränken. Dabei soll der Bundesausschuss vor allem ein Ziel verfolgen: die Qualität der Gesundheitsversorgung zu sichern und zu erhöhen.

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