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Chemotherapie bei Brustkrebs

Bei einer Chemotherapie erhält die Patientin sogenannte Zytostatika. Die chemischen Substanzen hemmen das Wachstum der Krebszellen und lassen sie absterben.

Behandlung mit Chemotherapie

Ob eine Chemotherapie bei einem Knoten in der Brust erforderlich ist, hängt von den individuellen Tumorkennwerten und dem persönlichen Krankheitsverlauf ab. Auch das Sicherheitsbedürfnis und die Lebensqualität der Brustkrebspatientin spielen eine wichtige Rolle. Die Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie ist jedoch unabhängig davon, ob bei der Brust-OP die Brust erhalten bleiben oder eine Brustentfernung vorgenommen werden soll.

Wirkung der Chemotherapie

Bei einer Chemotherapie werden chemische Substanzen, sogenannte Zytostatika, verabreicht, die auch bei Brustkrebs die Zellteilung hemmen und Tumorzellen absterben lassen. Diese Mittel wirken auf alle Zellen im Körper, die sich gerade teilen. Insbesondere Tumorzellen teilen sich sehr häufig. In vielen Fällen sind deshalb Zytostatika bei der Krebstherapie sehr wirksam.

Fast alle gesunden Zellen teilen sich vergleichsweise selten und sind daher weniger empfindlich. Ausnahmen bilden die Zellen des Knochenmarks, der Schleimhäute, des Verdauungstrakts und der Haarwurzeln. Deshalb zählen zu den möglichen Nebenwirkungen einer Chemotherapie vorübergehender Haarausfall oder -verlust, Schwäche, Übelkeit und Erbrechen. Ein starkes Absinken der Zahl weißer Blutkörperchen führt zu zeitweilig erhöhter Anfälligkeit für Infektionen.

Behandlungsdauer der Chemotherapie

Eine Chemotherapie umfasst meist sechs bis acht Zyklen, die meist aus der Behandlungsphase und einer dreiwöchigen Pause bestehen. In der Behandlungsphase werden die Medikamente als Infusion oder seltener in Tablettenform gegeben. In der Pause können sich die gesunden Zellen erholen.

Da sich die Zahl der verabreichten Medikamente sowie der Zyklen und die Länge der Pausen je nach Therapieschema unterscheiden, ist die Behandlungsdauer unterschiedlich. So kann es sein, dass Chemo- und Strahlentherapie insgesamt länger als ein halbes Jahr dauern.

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