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Brustentfernung

Die Mastektomie bezeichnet die vollständige Entfernung der Brust. Auch angrenzende Lymphknoten werden entnommen. Eine anschließende Strahlentherapie ist selten notwendig.

Wenn die Brust entfernt werden muss

Bei einem kleinen bösartigen Knoten in der Brust kommen der Brusterhalt oder die Brustentfernung in Frage. Bei der Brustentfernung, auch Mastektomie genannt, wird die erkrankte Brust vollständig amputiert. Es bleibt eine Narbe zurück, die quer über die Brustwand verläuft. Auch bei dieser Brust-OP werden die angrenzenden Wächter- oder Lymphknoten entfernt.

Eine Variante davon ist die hautsparende Brustamputation, bei der die Brustwarze, ein Teil des Warzenvorhofs sowie das Brustdrüsengewebe entfernt werden. Große Teile der Haut bleiben erhalten. Sie können bei einem gleichzeitigen Brustwiederaufbau zur Rekonstruktion der Brust genutzt werden.

Meist keine Strahlentherapie

Im Gegensatz zur brusterhaltenden Therapie ist bei einer Brustentfernung selten eine anschließende Strahlentherapie erforderlich. Notwendig wird sie, wenn viele Lymphknoten befallen sind oder der Tumor nicht großflächig genug herausgeschnitten werden konnte. Der Pathologe untersucht nach der OP das Tumorgewebe hinsichtlich der tumorbiologischen Kennwerte wie Größe, Grading und Hormonabhängigkeit. Das ist erforderlich um zu entscheiden, ob zusätzlich eine Chemotherapie notwendig ist. Das Grading beschreibt, in welchem Ausmaß sich die Zellen des Tumorgewebes im Vergleich zum gesunden Gewebe verändert haben.

Die TNM-Klassifikation ist eine internationale Kennzeichnung für Tumorerkrankungen und dient der Beurteilung des Ausmaßes der Brustkrebserkrankung. Damit werden die Tumorgröße (T), der Lymphknotenbefall (N) und die Fernmetastasenbildung (M) klassifiziert.

  • Tumorgröße (T) beziffert die Größe des Tumors (TX, T1 bis T4).
  • Lymphknotenbefall (N) gibt die Anzahl betroffener Lymphknoten an (NX, N0, N1, N2). Das kann jedoch erst bei der Brust-OP festgestellt werden.
  • Metastasenbildung (M) gibt Aufschluss über das Vorhandensein von Fernmetastasen (MX, M0, M1), wenn der Krebs „streut“.
  • Der Zusatz X steht für „nicht oder zum jetzigen Zeitpunkt nicht beurteilbar“. Der Zusatz 0 steht für „nicht vorhanden“. 

Weitere Leistungen der AOK

Wird Brustkrebs früh erkannt, sind die Heilungschancen hoch.
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