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22.11.2021 Ärzte dürfen bald auch neue Patienten per Videosprechstunde krankschreiben

News Zahnmedizin

Ärzte können in Zukunft auch Patienten per Videosprechstunde krankschreiben, die ihnen zuvor unbekannt waren. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) vor Kurzem beschlossen.

Telemedizin (Symbolbild)
AOK-Mediendienst

Maximal für drei Kalendertage

Unterschiede gibt es jedoch bei der Dauer der erstmaligen Krankschreibung. Wie der G-BA mitteilt, erhalten in der Arztpraxis unbekannte Versicherte eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für höchstens drei Kalendertage. Bei bekannten Versicherte sind bis zu sieben Kalendertage möglich.

Bereits seit Oktober 2020 können Ärzte auch mittels Videosprechstunde die Arbeitsunfähigkeit von Versicherten feststellen. Bislang gilt das jedoch nur für die Versicherten, die in der Arztpraxis bereits bekannt sind.

Voraussetzung für Arbeitsunfähigkeit per Videosprechstunde

Als generelle Voraussetzung für die Krankschreibung per Videosprechstunde gilt unverändert: Die Erkrankung muss eine Untersuchung per Videosprechstunde zulassen. Zudem ist eine Folgekrankschreibung über Videosprechstunde weiterhin nur dann zulässig, wenn die vorherige Krankschreibung auf Grundlage einer unmittelbaren persönlichen Untersuchung ausgestellt wurde. Ein Anspruch der Versicherten auf Krankschreibung per Videosprechstunde besteht nicht.

Der Beschluss wird dem Bundesministerium für Gesundheit vorgelegt und tritt nach Nichtbeanstandung und Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft.

Unabhängig vom getroffenen Beschluss zur Krankmeldung per Videosprechstunde gilt die Corona-Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung bis zum 31. Dezember 2021: Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, können nach einer telefonischen Befragung bis zu sieben Kalendertage krankgeschrieben werden. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung kann auf diesem Weg für weitere sieben Kalendertage erfolgen.

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