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20.04.2022 Neue Wege zur Qualität im Pflegeheim

News Pflege

Mithilfe von Routinedaten lässt sich die Qualität der pflegerischen Versorgung in Pflegeheimen ablesen. In einem aktuellen Artikel der G+G stellen Susann Behrendt und Dr. Antje Schwinger vom WIdO zwölf Indikatoren vor, die für das Projekt "Qualitätsmessung in der Pflege mit Routinedaten" entwickelt worden sind.

Pflegekraft misst Blutzucker am Finger einer älteren Dame
©iStock.com/KatarzynaBialasiewicz

Daten stammen aus rund 5.000 Heimen

Um sektoren- und berufsgruppenübergreifende Versorgungsprozesse beziehungsweise -ergebnisse im Pflegeheim zu erfassen, steht nun ein Set von Qualitätsindikatoren zur Verfügung. Sie basieren auf Routinedaten, also Daten aus der Abrechnung von Versorgungsleistungen mit den Pflege- und Krankenkassen. Im vom Innovationsfonds geförderten Forschungsprojekt "Qualitätsmessung in der Pflege mit Routinedaten (QMPR)" entwickelte das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) die Indikatoren gemeinsam mit der aQua-Institut GmbH und der Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Die nun veröffentlichten zwölf wissenschaftlich fundierten Indikatoren eignen sich zur Qualitätsmessung in Heimen an den Schnittstellen der pflegerisch-ärztlichen Versorgung, des Arzneimittel­einsatzes sowie im Zusammenhang mit Krankenhauseinweisungen von Bewohnern. Alle Indikatoren sind so ausgewählt und konzipiert, dass sie sich auf relevante und durch die Beteiligten beeinflussbare Versorgungsdefizite beziehen.

Indikatoren können das Qualitätsmanagement der Heime erweitern

Die Ergebnisse des Projektes zeigen, dass das QMPR-Verfahren ganz grundsätzlich funktioniert. Zudem bestätigen sie die empirischen Befunde zur Fehlversorgung. Die Indikatorergebnisse und damit die Qualität variieren zwischen den Einrichtungen teilweise enorm. So zeichnen die QMPR-Indikatoren unter anderem eine Versorgungsrealität beim Einsatz von Antipsychotika bei Demenz, die nationalen wie internationalen Empfehlungen entgegensteht. Während sich in einem Viertel der Pflegeheime (Perzentil 25) der Anteil an demenziell Erkrankten mit Antipsychotika-Dauerverordnung auf maximal vier Prozent beläuft, reicht er in

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