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Berufsfeld: Pflege Ändern Gewähltes Berufsfeld: Pflege Berufsfeld ändern

28.07.2021 Erste Zahlen zum Start der neuen Pflegeausbildung

News Pflege

57.294 Menschen haben im Jahr 2020 eine generalistische Ausbildung in der Pflege begonnen.

iStockfoto/monkeybusinessimages

Weniger Neuverträge

Im Corona-Jahr 2020 haben 57.294 Menschen eine generalistische Ausbildung in der Pflege begonnen. Diese Zahlen veröffentlichte jetzt das Statistische Bundesamt (StaBa). 3.681 Pflege-Azubis (6,4 Prozent) beendeten allerdings ihre Verträge bereits vor Ablauf des Jahres. Ein Teil von ihnen wechselte dabei zu anderen Betrieben, so befanden sich Ende 2020 insgesamt 53.610 Menschen in der Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann. Die Zahl der Berufseinsteiger dürfte demnach etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen: 2019 hatten laut statistischem Bundesamt zwar 71.300 Menschen einen neuen Ausbildungsvertrag in diesem Bereich unterschrieben. Durch die Reform der Pflegeberufe und methodische Unterschiede bei der Erhebung sind die aktuellen Zahlen jedoch nur bedingt mit denen der vergangenen Jahre vergleichbar. So waren in den Erhebungen des Jahres 2019 auch die jeweiligen Helferberufe enthalten, was die Differenz nach Angeben des StaBa weitgehend erklärt. Insgesamt stieg die Zahl der Azubis in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege zwischen 2009 und 2019 um 39 Prozent.

Die neue Ausbildung, die ihre Absolventen für die Pflege in allen Versorgungsbereichen qualifiziert – also in der Kranken, Kinder- und Altenpflege – soll den Angehörigen des Berufs bessere Einsatzmöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven vermitteln. Das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe löste zu Jahresbeginn 2020 entsprechende Regelungen zu Ausbildungen in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege ab. Im selben Jahr startete der erste Jahrgang auf der Basis der neuen Ausbildungsordnung. Im Gegensatz zu den bisherigen Lehrgängen erhalten die Ausbildenden jetzt eine Vergütung.

Ausbildungsbausteine für mehr Kompetenzen

Auch neue Möglichkeiten der Weiterbildung sollen das Berufsbild attraktiver machen. Dafür haben das Bundesgesundheits- und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) die ersten sechs Ausbildungsmodule für Angehörige von Pflegeberufen genehmigt, die ihre heilkundlichen Kompetenzen erweitern wollen. Sie definieren den inhaltlichen Rahmen der Unterrichtseinheiten und sollen entsprechenden Angeboten in Pflege- und Hochschulen zugrunde gelegt werden. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Konzepte jetzt veröffentlicht. Interessenten können auf der Basis eines obligatorischen Grundlagenmoduls und mehrerer Wahlmodule ihre Kompetenzen erweitern, so etwa im Bereich Wundheilung, Diabetes, Bluthochdruck, Schmerzen und Demenz. Drei weitere sollen folgen.

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