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12.11.2021 Pflegepersonal: Neue Vorgaben für Gynäkologie, Pädiatrie und Orthopädie

News Krankenhaus

Krankenhäuser müssen künftig auch in ihren gynäkologischen, geburtshilflichen und orthopädischen Abteilungen Vorgaben bei der pflegerischen Besetzung ihrer Stationen einhalten.

iStockfoto/monkeybusinessimages

Erneute Verordnung durch das BMG

Krankenhäuser müssen künftig auch in ihren gynäkologischen, geburtshilflichen und orthopädischen Abteilungen Vorgaben bei der pflegerischen Besetzung ihrer Stationen einhalten. Für die Pädiatrie gelten je nach Unterabteilung differenzierte Personalquoten. Die Vorgaben definieren, wie viel Pflegepersonal auf einer Station für eine bestimmte Patientenzahl während einer Tages- oder Nachtschicht im Krankenhaus anwesend sein muss. Da die Verhandlungen zwischen den Kliniken und Krankenkassen zu keinem Ergebnis kamen – die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist zu den Verhandlungen nicht angetreten – hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) die neuen Pflegepersonal-Untergrenzen (PpUG) per Ersatzvornahme etabliert. Sie gelten ab 1. Januar 2022.

Demnach soll eine Pflegefachperson in der Gynäkologie wie in der Geburtshilfe in der Tagschicht maximal acht Patientinnen betreuen, nachts dürfen es 18 sein. Die bisherigen Regelungen für pädiatrische Stationen gelten nur noch für die allgemeine Pädiatrie. Für die spezielle Pädiatrie hingegen soll eine Pflegefachperson tagsüber für maximal sechs Kinder zuständig sein, in der Nachtschicht für bis zu 14. In der neonatologischen Pädiatrie soll sich eine Pflegefachperson um maximal 3,5, nachts um bis zu fünf Patienten kümmern. Für Pflege in der Orthopädie wird der Personalschlüssel der allgemeinen und Unfallchirurgie angewendet: Tagsüber darf eine Pflegekraft zehn, nachts bis zu zwanzig Patienten versorgen. Die Verordnung legt auch fest, welche Grenzwerte zwischen Hilfskräften und Fachkräften in der Pflege nicht unterschritten werden dürfen.

Hintergrund der PpUG

Das BMG hat in den vergangenen Jahren bereits zehn Fachbereiche mit Personalvorgaben für die Pflege belegt: die die Allgemeine Chirugie, Innere Medizin, Pädiatrie und Pädiatrische Intensivmedizin, Intensivmedizin, Geriatrie, Kardiologie und Unfallchirurgie. Hinzu kamen die Herzchirurgie, Neurologie, Neurologischen Frührehabilitation sowie der Neurolo­gischen Schlaganfalleinheit. Die Regularien waren während der Coro­na­pandemie ausgesetzt worden, sind seit Februar 2021 aber wieder gültig.

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