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Berufsfeld: Krankenhaus Ändern Gewähltes Berufsfeld: Krankenhaus Zurück zur Übersicht

13.07.2022 Knapp 68 Millionen Euro für ländliche Kliniken

News Krankenhaus

Im kommenden Jahr erhalten 136 Kliniken eine pauschale Förderung, um die stationäre Versorgung in strukturschwachen Gebieten zu sichern. Darauf haben sich die Spitzenverbände der Kliniken und Krankenkassen – GKV-Spitzenverband, der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) und die Deutsche Krankenhaus Gesellschaft (DKG) – geeinigt.

©iStock.com/sutiporn

Fünf Häuser nicht mehr gelistet

Für das Jahr 2023 werden insgesamt 67,6 Millionen Euro ausgezahlt. Einige Standorte, die aufgrund ihrer kinder- und jugendmedizinischen Kliniken gefördert werden sollen, stehen unter Vorbehalt auf der Liste. Sie können die Gelder nur dann einbehalten, wenn sie in der Budgetvereinbarung für 2023 nachweisen, dass sie die Anforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) an das Modul Basisnotfallversorgung Kinder erfüllen. Analoges gilt für die Häuser mit den Fachabteilungen Innere Medizin und Chirurgie, die ab dem 19. Mai 2023 – entsprechend den G-BA-Notfallstufen-Regelungen – den Kriterien der Basisnotfallstufe genügen müssen. Die Pauschalen belaufen sich auf 400.000, 600.000 oder 800.000 Euro.

Insgesamt hat sich die Anzahl der geförderten Standorte um fünf reduziert. Ein Krankenhaus wurde geschlossen und zwei an den Hauptstandort des jeweiligen Trägers verlegt. Eine Klinik bietet die maßgeblichen Leistungen nicht mehr an, eine andere gilt nicht mehr als bedarfsnotwendig im Sinne der Vereinbarung. Die übrigen Krankenhäuser erhalten eine Pauschale von 400.000 Euro, wenn sie eine oder zwei der notwendigen Fachabteilungen vorhalten, 2023 also 94 Kliniken. Für jede weitere der bedarfsnotwendigen Fachabteilungen kommen 200.000 Euro dazu.,18 Häuser erhalten 600.000, 24 Standorte 800.000 Euro.

Hintergrund: Sicherstellung der Versorgung

Der sogenannte Sicherstellungszuschlag wurde mit dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) eingeführt. Er ist vorgesehen für bedarfsnotwendige Krankenhäuser der Grundversorgung, die jeweils eine Fachabteilung für Innere Medizin, Chirurgie und/oder Geburtshilfe oder Gynäkologie vorhalten. Seit Oktober 2020 zählt auch die Kinder- und Jugendmedizin dazu. 

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