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20.09.2022 Kliniken müssen täglich ihre Belegung auf Normal- und Intensivstationen melden

News Krankenhaus

Verordnung zur Ermittlung von Krankenhauskapazitäten veröffentlicht

iStockfoto/Morsa Images

Aktuelle, differenzierte Angaben

Krankenhäuser müssen jetzt regelmäßig Daten zu ihrer Belegung auf Normal- und Intensivstationen an das Robert-Koch-Institut (RKI) übermitteln. Diese Regelung hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) in der nun veröffentlichten „Verordnung zur Kranken­hauskapazitätssurveillance“ auf der Basis des kürzlich geänderten Infektionsschutzgesetzes getroffen. Bisher mussten die Kliniken lediglich ihre Behandlungskapazitäten auf den Intensivstationen melden. Die neue Verordnung ist am 20. September in Kraft getreten.

Demnach müssen Krankenhäuser jetzt täglich die Anzahl ihrer vollstationären, nicht intensivmedizinisch belegten Betten melden, wobei mit Kindern und Erwachsenen belegte Betten differenziert übermittelt werden sollen. Dies soll jeweils um 11 Uhr über das deutsche elektronische Melde- und Informationssystem für den Infektionsschutz (DEMIS) geschehen, und die Kliniken sollen dabei den Stand des jeweiligen Vortages (12 Uhr) angeben. Bei der Übermittlung von Daten zu intensivmedizinischen Kapazitäten bleibt es beim Report der Anzahl belegter und belegbarer Betten auf den Intensivstationen, jeweils differenziert nach Erwachsenen und Kindern. Zudem müssen die Kliniken über die Anzahl der Intensivbetten mit invasiven und nicht invasiven Beatmungsmöglichkeiten sowie der zusätzlichen extrakorporaler Membranoxygenierung (ECMO) informieren. Diese Daten sollen laut Verordnung ab dem 26. November 2022 täglich bis 12 Uhr über das DIVI-Intensivregister an das RKI übermittelt werden.
 

Covid-19-Surveillance wird ergänzt

Wie bisher sind die Häuser verpflichtet, die Anzahl der Covid-19-positiven Patientinnen und Patienten zu übermitteln, die intensivmedizinisch betreut werden – ebenfalls differenziert nach Erwachsenen und Kindern, nach Schwangeren, nach Virusvarianten und nach bislang erfolgten Covid-19-Schutzimpfungen. Zudem müssen sie dem RKI die Zahl der invasiv beatmeten sowie die aus der intensivmedizinischen Behandlung entlassenen Patienten melden. Darüber hinaus soll das Institut Angaben zur Zahl der intensivmedizinisch behandelten Kinder mit Respiratorischen Synzytial-Virus-Infektion oder einer Influenzavirusinfektion erhalten sowie eine Einschätzung der maximalen Behandlungskapazitäten auf den Intensivstationen für Neuaufnahmen innerhalb von sieben Tagen.

 

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